Die beste Musik für den Herbst

Ein Abend im Herbst. Während es draußen regnet und der Wind ums Haus weht, sitzt du gemütlich drinnen bei Kerzenschein. Ein leckeres Heißgetränk steht auch schon bereit. Jetzt fehlt nur noch die passende Musik. Und da kommt dieser Artikel ins Spiel. Denn hier ist sie, die beste Musik für den Herbst! Komm mit auf eine musikalische Zeitreise durch die letzten 100 Jahre: Die beste Musik für den Herbst weiterlesen

Reiseführer: Wien für Musikfans

Du überlegst, welches Urlaubsziel das richtige für dich ist? Wenn du dich für Musik (speziell klassische) interessierst, könnte Wien ein gutes Ziel sein. Ich war neulich dort und kann es absolut empfehlen.

Im folgenden möchte ich euch die Sehenswürdigkeiten vorstellen, die ich besichtigt habe und die für Musikfans interessant sind:

Zentralfriedhof

Auf diesem Friedhof sind sehr viele berühmte Wiener Musiker begraben, u.a. Johann Strauß Vater und Sohn, Johannes Brahms, Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Arnold Schönberg, György Ligeti, Udo Jürgens und Falco. Ich vermute mal, so viele Gräber berühmter Musiker findet man sonst nirgends.

Zentralfriedhof in Wien
Der Zentralfriedhof in Wien
Haus der Musik

Dieses Museum widmet sich dem Thema Musik auf vier Etagen. Zuerst die Geschichte der Wiener Philharmoniker, danach geht es um die physikalischen Grundlagen der Musik. Die nächste Etage widmet sich bekannten Wiener Komponisten, zum Schluss gibt es noch einige interaktive Stationen.

Ich fand die Ausstellungen zu den Wiener Philharmonikern interessant, weil ich darüber noch nicht viel wusste. Es war eine klassische Ausstellung mit Bildern und Texttafeln. Die Sonosphere war eigentlich ganz nett gemacht, war für mich aber eher langweilig. Das lag aber einfach daran, dass ich das meiste schon wusste.

Sehr toll ist dagegen die Ausstellung zu den Komponisten. Durch die Raumgestaltung, die abgespielte Musik und die Exponate bekommt man eine gute Vorstellung von der Welt der einzelnen Komponisten. Mit den interaktiven Sachen konnte ich wiederum nicht so viel anfangen. Vielleicht bin ich einfach zu alt dafür?

Mozarthaus

Das Mozarthaus war für mich das Highlight von Wien. Es enthält eine Ausstellung über Leben und Werk Mozarts, in der Wohnung, in der Mozart eine Zeit lang gewohnt hat. Die Ausstellung ist umfangreich und informativ. Gut finde ich, dass die Audioguides im Eintrittspreis enthalten sind.

Wohnung von Beethoven

In der Wohnung im Pasqualati-Haus, in der Ludwig van Beethoven einige Jahre gewohnt hat, ist eine kleine Ausstellung zum Komponisten. Ich fand dieses Museum ziemlich enttäuschend. Die Ausstellung ist mickrig und wirklich langweilig.

Wohnung von Johann Strauß

Eine Ausstellung über Johann Strauß, den Walzerkönig, in dessen Wohnung. Die Wohnung und die Ausstellung sind wirklich sehenswert. Man bekommt eine Vorstellung davon, wie Strauß gelebt und gearbeitet hat.

Geburtswohnung von Franz Schubert

Ein relativ kleines Museum in Schuberts Geburtswohnung, das durchaus interessant ist. Wer mal Schuberts Brille sehen möchte, ist dort richtig.

Jazzclub Porgy&Bess

Es gibt in Wien ein derartiges Angebot an Konzerten, dass es schon eine Herausforderung ist, sich zu entscheiden. Wir waren letztlich bei einem Jazz-Konzert im Porgy&Bess. Das Konzert war super und der Club ist echt eine tolle Location. Er befindet sich im Keller, ist ziemlich klein und extrem gemütlich. Das Problem war nur, dass gerade die Klimaanlage ausgefallen war und da drinnen mindestens 30 Grad waren. Aber das war hoffentlich nur ein temporäres Problem. Wenn du Jazz magst, geh da rein!

Kunsthistorisches Museum (Sammlungen alter Musikinstrumente)

Da wäre ich wirklich gerne rein gegangen, aber es war wegen Umbau geschlossen. Aber so weiß ich wenigstens, was ich besichtigen kann, falls ich noch mal in Wien bin!

Urlaub in Wien

Neben den beschriebenen Sehenswürdigkeiten gibt es für Musikfans noch einiges mehr zu sehen und zu hören. Schließlich hat Wien mehrere weltberühmte Opern und Konzerthäuser.

Auch abseits der musikalischen Sehenswürdigkeiten ist Wien eine Reise wert. Die Architektur ist extrem beeindruckend, es gibt viele schöne Parks und sehr viele Kunstmuseen. Daneben kann man es sich in den typischen Kaffehäusern und allen Arten von Restaurants gutgehen lassen.

Schloss Schönbrunn in Wien
Schloss Schönbrunn

Das Preisniveau in Wien ist eher hoch, typisch für eine mitteleuropäische Großstadt. Dafür gibt es sehr günstige Tickets für den öffentlichen Nahverkehr. Und damit kommt man ganz easy zu allen Sehenswürdigkeiten. Als Unterkunft hatten wir eine Wohnung über AirBnb gebucht, was auch sehr preiswert war.

Warst du schon mal in Wien? Was kannst du empfehlen? Schreibe es in die Kommentare!

Weitere Artikel

*Bei den verwendeten Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.

Rezension: Der Flug des Albatros von Deborah Savage

Der Flug des Albatros von Deborah Savage, 1. Auflage, Loewe, Blindlach, 1995, ISBN 3-7855-2818-3

Ein Jugendbuch, das über 20 Jahre alt ist, aber trotzdem immer noch aktuell ist. Es geht um das Erwachsen werden, die erste Liebe, Konflikte mit den Eltern und darum, wie man eine hervorragende Flötistin wird.

Der Flug des Albatros: Inhalt

Die 15-jährige Sarah, deren Eltern seit vielen Jahren geschieden sind, lebt bei ihrem Vater in New York. Sie hat sich ein großes Ziel gesetzt: sie will eine Weltklasse-Flötistin werden. In den Sommerferien besucht sie ihre Mutter, die Karriere als Ornithologin gemacht hat und auf einer kleinen Insel in Neuseeland lebt.

Doch diese Ferienreise verläuft alles andere als konfliktfrei. Sarah ist auf sich allein gestellt, da ihre Mutter von morgens bis abends arbeitet und sich keine Zeit für ihre Tochter nimmt. Somit muss sich Sarah, die schüchtern und unsicher ist, in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden und trifft auf Menschen, die ganz anders sind und leben als sie selbst.

So lernt sie den jungen Nachbarn Mako kennen, einen aufsässigen Schulabbrecher. Dieser ist Maori, ein neuseeländischer Ureinwohner, der sich für die Sache der Maori engagieren will, aber zuerst mal jobbt, um das nötige Geld zu verdienen.

Bei einem Ausritt findet Sarah einen verletzten Albatros. Beim Versuch, das Tier zu retten, findet Sarah eine Hütte im Wald, in der eine rätselhafte alte Frau wohnt. Die alte Frau, Sarah und Mako päppeln den Albatros allmählich wieder auf.

Trotz häufiger Streitigkeiten kommen sich Sarah und Mako näher und verlieben sich. Als der Albatros fast gesund ist, kommt es schließlich zu einem großen Streit: Sarah soll früher abreisen, da ihrer Mutter ein neuer Job angeboten wird. Das lässt Sarah sich aber nicht gefallen, da sie die Zeit mit Mako noch ausnutzen möchte. Der Konflikt eskaliert und Sarah läuft weg. Nun erfahren wir, was es mit der rätselhaften alten Frau aus der Hütte im Wald auf sich hat…

Der Flug des Albatros: Meine Bewertung

Die Geschichte ist schon speziell, da sich eine Menge übernatürliche Dinge ereignen. Trotzdem wirkt die Handlung plausibel. Die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Jugendlichen Sarah und Mako wird ausführlich dargestellt, genau wie die persönliche Entwicklung, die beide durchleben. Zusätzlich erfährt man einiges über die Situation der neuseeländischen Ureinwohner.

Sprachlich ist dieses Jugendbuch sehr gelungen. Deborah Savage hat es geschafft, die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Jugendlichen Sarah und Mako nachvollziehbar darzustellen, ohne sich der Jugendsprache zu bedienen. Dadurch wirkt das Buch auch immer noch aktuell.

Der Flug des Albatros: Fazit

Ich kann „Der Flug des Albatros“ absolut empfehlen, ich selbst lese es immer mal wieder! Auch wenn sich dieses Buch in erster Linie an Jugendliche wendet, kann es durchaus auch für Erwachsene lesenswert sein. Denn wie man den richtigen Weg im Leben findet, diese Frage ist doch in jedem Alter relevant.

Der Flug des Albatros von Deborah Savage bei Amazon* bestellen

Weitere Artikel

*Bei den verwendeten Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.

6 erstaunliche Fakten über meine Kindheit und Jugend

Eigentlich bin ich ja total langweilig. Aber bei näherer Betrachtung gibt es doch ein paar Dinge an mir, die nicht ganz so durchschnittlich sind. Auch in meiner Kindheit und Jugend war ich nicht immer „normal“, sondern…

1.

Ich habe am gleichen Tag wie Aurèle Nicolet Geburtstag (nämlich am 22. Januar).

2.

Meine Eltern und meine Geschwister haben mit Musik nichts zu tun. Da ich aber die ersten Jahre auf eine Waldorfschule gegangen bin, bin ich mit allen möglichen künstlerischen Dingen in Kontakt gekommen, also auch mit Musik.

3.

Seitdem wollte ich Querflöte spielen, obwohl ich mich gar nicht mehr erinnern kann, was diesen Wunsch ausgelöst hat. Ich musste aber zuerst Leier und Blockflöte lernen. Erst mit 10 Jahren durfte ich mit Querflöte anfangen, als ich endlich groß genug war.

4.

Außer Querflöte habe ich folgende Instrumente gelernt: Leier, Blockflöte, Klavier und Klarinette. Allerdings kann ich diese Instrumente nicht wirklich gut spielen. Ich übe sie auch kaum, weil ich die Querflöte immer irgendwie reizvoller finde.

5.

Ich hatte Musik als Leistungskurs. In der neunten Klasse bin ich auf ein Gymnasium gewechselt, das Musik als Schwerpunkt hat (zusammen mit Kunst und Sport). Dort gab es das Fach Musik als Leistungskurs, was ich mir nicht entgehen lassen wollte.

6.

Ich habe eine Ausbildung als Holzblasinstrumentenmacherin gemacht. Auf diesen Beruf bin ich durch das BIZ (Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit) gekommen. Ich habe also gelernt, wie man Holzblasinstrumente baut und repariert.

Fazit

Das waren die 6 Fakten über meine Kindheit und Jugend. Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade #AboutApril vom Blog Daydreamer-Kev.

Dir gefällt dieser Artikel? Dann gib mir ein Like auf meiner Facebook-Seite und verpasse in Zukunft keine Beiträge mehr!

Das könnte dich auch interessieren:

*Bei den verwendeten Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.

Gehört, gelesen, gesehen im Februar

Mark Andreas Giesecke: Clever üben, sinnvoll proben, erfolgreich vorspielen

Kurz, knackig, praktisch umsetzbar. Das Buch enthält viele wertvolle Tipps, die man einfach anwenden kann. Auch wenn der Autor teilweise etwas altmodische bzw. spezielle Vorstellungen hat, ist „Clever üben, sinnvoll proben, erfolgreich vorspielen“ insgesamt ein hochgradig nützliches Buch. Absolute Leseempfehlung für alle, die aktiv Musik machen, egal auf welchem Instrument und Niveau.

Zum Buch*

Gerhard Mantel: Einfach üben – 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten

Dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht, da es sehr viel Text enthält, aber nur wenig konkret umsetzbaren Tipps. Besonders für Bläser ist in hier nicht viel zu finden.

Zum Buch*

Avner und Hannah Carmi: Das unsterbliche Klavier

Der Autor Avner Carmi beschreibt in diesem Buch, wie er Anfang des 20. Jahrhunderts in Israel aufwuchs und dort zur Musik und zum Klavierbau fand. Sein Großvater, ein Pianist, gibt ihm vor seinem Tod einen Auftrag: Avner soll ein verschwundenes Klavier wiederfinden, um das sich sagenhafte Legenden ranken. Er macht sich auf die Suche und durch viele merkwürdige Zufälle findet er das Klavier tatsächlich. Allerdings ist es in einem bedauernswerten Zustand…

Eine unterhaltsame Lebensbeschreibung, die dem Leser das (Musik-)Leben in Israel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts näher bringt, dabei aber eher an der Oberfläche bleibt. Den Erzählstil fand ich teilweise irgendwie merkwürdig, weil die Autoren anscheinend sehr religiös sind und überall Wunder zu erkennen glauben. Außerdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass viele Schilderungen deutlich übertrieben sind, sodass auch unklar bleibt, was von der Geschichte wahr ist und was Fiktion.

Insgesamt hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen, aber mein Lieblingsbuch ist es auch nicht geworden.

Zum Buch*

Hast du auch schon eins von den vorgestellten Büchern gelesen? Was ist deine Meinung dazu?

Weiterlesen: Gehört, gelesen, gesehen im Januar

*Bei den verwendeten Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.