Nicht du bist das Problem, sondern deine Umgebung

Machst du so viel Musik wie du willst? Oder fehlen dir manchmal Zeit und/oder Motivation? Wenn das so ist, dann liegt es möglicherweise gar nicht an deiner Zeitplanung und auch nicht an deiner Willensschwäche. Vielleicht lebst du einfach in einer Umgebung, die dich von der Musik abhält. Unser Verhalten wird nämlich maßgeblich durch unsere Umgebung beeinflusst. Nicht du bist das Problem, sondern deine Umgebung weiterlesen

Machst du diese 10 Fehler beim Üben?

Üben ist wichtig, klar, aber Fakt ist: dabei kann auch einiges schief gehen. Damit dir das nicht passiert, stelle ich dir die Top Ten der Fehler beim Üben vor. Und wie es richtig geht. Auf geht’s: Machst du diese 10 Fehler beim Üben? weiterlesen

Gehört, gelesen, gesehen im Februar

Mark Andreas Giesecke: Clever üben, sinnvoll proben, erfolgreich vorspielen

Kurz, knackig, praktisch umsetzbar. Das Buch enthält viele wertvolle Tipps, die man einfach anwenden kann. Auch wenn der Autor teilweise etwas altmodische bzw. spezielle Vorstellungen hat, ist „Clever üben, sinnvoll proben, erfolgreich vorspielen“ insgesamt ein hochgradig nützliches Buch. Absolute Leseempfehlung für alle, die aktiv Musik machen, egal auf welchem Instrument und Niveau. Gehört, gelesen, gesehen im Februar weiterlesen

10 Übetechniken, die dich zu einem besseren Musiker machen

Willst du ein besserer Flötist werden? Willst du mehr aus deiner Übezeit herausholen? Dann ist dieser Artikel für dich! Ich habe etwas Literatur durchstöbert und die meiner Meinung nach besten 10 Übetechniken für dich zusammen gefasst: 10 Übetechniken, die dich zu einem besseren Musiker machen weiterlesen

Introvertierte und Extrovertierte in der Musik – Wie sie sich unterscheiden und miteinander klarkommen

Bestimmt hast du schon mal davon gehört, dass es introvertierte und extrovertierte Menschen gibt. Aber was heißt das eigentlich genau? Wie unterscheiden sich diese beiden Persönlichkeitstypen? Und was bedeutet das für das Musik machen? Das erfährst du, wenn du weiter liest: Introvertierte und Extrovertierte in der Musik – Wie sie sich unterscheiden und miteinander klarkommen weiterlesen

Zeit zum Üben finden: meine 8 besten Tricks

„Ich habe viel zu wenig Zeit zum Üben.“ Könnte dieses Zitat von dir stammen? Mir persönlich ist dieses Problem leider sehr vertraut. Wie ich es aber trotzdem schaffe, regelmäßig zu Üben, das verrate ich dir in diesem Artikel. Zeit zum Üben finden: meine 8 besten Tricks weiterlesen

Die 5 wichtigsten Jazz-Tonleitern

Du willst gerne im Jazz improvisieren können? Du weißt aber nicht, welche Tonleitern du verwenden kannst? In diesem Artikel stelle ich die fünf wichtigsten Jazz-Tonleitern vor und verrate dir auch, zu welchen Akkorden sie jeweils passen.

Die Dur-Tonleiter

Das ist die Tonleiter, die wohl jeder kennt, weil sie in so ziemlich allen Musikrichtungen vorkommt. Die C-Dur-Tonleiter sieht folgendermaßen aus:

C-Dur-Tonleiter

 

Wir haben also eine große Terz (3. Stufe) und eine große Septime (7. Stufe). Es wird dir helfen, wenn du die Dur-Tonleiter in allen 12 Tonarten auswendig lernst, weil du die anderen vier Jazz-Tonleitern aus der Dur-Tonleiter ableiten kannst. Mit etwas Übung ist das sogar recht einfach!

Die Tonleiter passt zu den Akkorden C und Cmaj7 (oder andere Tonarten).

Die mixolydische Tonleiter

Die nächste Tonleiter ist die mixolydische. Um diese zu erhalten, gehst du vom G an aufwärts bis wieder zum G, benutzt aber die Töne der C-Dur-Tonleiter. Das sieht dann so aus:

Mixolydische Tonleiter in G

 

Wenn wir das ganze wieder von C aus machen, erhalten wir folgende Tonleiter:

Mixolydische Tonleiter in C

 

Hier haben wir also nur einen Unterschied zur Dur-Tonleiter: die kleine Septime, also 7. Stufe. Wenn du also die mixolydische Tonleiter bilden willst, nimmst du die Dur-Tonleiter in der gleichen Tonart und spielst die 7. Stufe einen Halbton tiefer.

Diese Tonleiter passt zum Akkord C7 (oder andere Tonarten).

Die dorische Tonleiter

Um die dorische Tonleiter zu bilden, starten wir beim Ton D und gehen acht Töne aufwärts, wobei wir wieder die Töne aus der C-Dur-Tonleiter nehmen:

Dorische Tonleiter in D

In C erhalten wir:

Dorische Tonleiter in C

Hier haben wir also zusätzlich zur kleinen Septime (7. Stufe) auch noch eine kleine Terz (3. Stufe). Wenn du die dorische Tonleiter bilden willst, nimmst du die Dur-Tonleiter in der gleichen Tonart und spielst die 3. und die 7. Stufe jeweils einen Halbton tiefer.

Die dorische Tonleiter kannst du zu den Akkorden C- bzw. Cmin und C-7 bzw. Cmin7 spielen.

Die lokrische Tonleiter

Jetzt wird es ein kleines bisschen komplizierter. Wir gehen vor wie gehabt, wobei wir diesmal auf dem H beginnen. Wir nehmen uns die Töne der C-Dur-Tonleiter und gehen acht Töne aufwärts. Das ergibt folgende Tonleiter:

Lokrische Tonleiter in H

In C erhalten wir dann:

Lokrische Tonleiter in C

Das sieht erst mal verwirrend aus, aber es lässt sich so ableiten: wir starten auf dem jeweiligen Grundton, benutzen aber die Töne derjenigen Dur-Tonleiter, die einen Halbton darüber liegt. Bei H wäre das C-Dur, bei C Des-Dur usw.

Die lokrische Tonleiter passt zum Akkord C7b5.

Die Blues-Tonleiter

Artikel über die Blues-Tonleiter

Jazz-Tonleitern üben

Um diese Tonleitern flüssig in den verschiedenen Tonarten spielen zu können, reicht es nicht, nur diesen Artikel zu lesen. Du musst das auch auf deinem Instrument üben!

Ich bin dabei so vorgegangen: ich habe jeden Tag einen Ton festgelegt und dann alle fünf Tonleitern von diesem Ton aus gespielt. Von Tag zu Tag bin ich durch den ganzen Quintenzirkel gegangen. Mittlerweile kann ich diese Tonleitern tatsächlich ohne großes Nachdenken in allen Tonarten spielen.

TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen von K. Anders Ericsson und Robert Pool

TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen von K. Anders Ericsson und Robert Pool, erschienen 2016 im Pattloch Verlag, 381 Seiten, ISBN 978-3629130792, 19,99 €

K. Anders Ericsson ist Professor der Psychologie an der Florida State University und forscht seit über 30 Jahren zum Thema „Expertise“. Seine Erkenntnisse hat er im Buch „TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen“ zusammengefasst. Er erklärt darin, wie man durch „die richtige Art des Übens“ Fähigkeiten erwerben kann, welche Rolle Talent und Motivation spielen, und wie man seine Ergebnisse im Alltag, im Bildungswesen und im Arbeitsleben anwenden kann. TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen von K. Anders Ericsson und Robert Pool weiterlesen

Die Talentlüge von Daniel Coyle

„Die Talentlüge – warum wir (fast) alles erreichen können“ von Daniel Coyle, erschienen 2009 bei der Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach

Es gibt kein angeborenes Talent. Fähigkeiten erwirbt man durch ausdauerndes und richtiges Training. So könnte man die Aussage des Buches „Die Talentlüge“ zusammenfassen. Der Autor illustriert am Beispiel von Sportlern, Musikern, Schülern und Schriftstellern, worauf es beim Erwerb von Fähigkeiten ankommt. Außerdem erklärt er, was dabei im Gehirn des Lernenden passiert. Die Talentlüge von Daniel Coyle weiterlesen

Deliberate Practice – Erfolg für Musiker

Wie wird man eigentlich eine richtig gute Flötistin oder allgemeiner ein richtig guter Musiker? Auf der Suche nach einer Antwort bin ich auf das Buch „Top – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen“ von K. Anders Ericsson und Robert Pool gestoßen. Ericsson ist Professor der Psychologie an der Florida State University und forscht seit langem zum Thema „Expertise“. Dabei hat er den Begriff „Deliberate Practice“ bzw. „Bewusstes Lernen“ geprägt. Deliberate Practice – Erfolg für Musiker weiterlesen