10 Fakten über John Lennon, die du noch nicht wusstest

John Lennon kennt ja wahrscheinlich jeder. Aber nachdem ich gerade das Buch „John Lennon – Die Biographie“ von Philip Norman gelesen habe, möchte ich mit euch teilen, was ich gelernt habe. Denn es gibt einige erstaunliche Fakten über diesen Musiker. Aber lest selbst: 10 Fakten über John Lennon, die du noch nicht wusstest weiterlesen

„Leonard Bernstein – Der Charismatiker“ von Sven Oliver Müller

Wenn ein berühmter Musiker ein rundes Geburtsjahr hat, erscheinen natürlich eine Menge neue Bücher über ihn. So ist es auch mit Leonard Bernstein, der am 25. August 2018 seinen 100. Geburtstag hatte. Eines dieser Bücher möchte ich euch hier vorstellen: „Leonard Bernstein – Der Charismatiker“ von Sven Oliver Müller. „Leonard Bernstein – Der Charismatiker“ von Sven Oliver Müller weiterlesen

Vergleich Bernstein und Zimmermann

Zwei Komponisten haben dieses Jahr (2018) ihren 100. Geburtstag: Leonard Bernstein und Bernd Alois Zimmermann. Bei den Recherchen zu beiden Komponisten ist mir aufgefallen, dass es einige Gemeinsamkeiten gibt. Ich habe mich gefragt, ob eher die Gemeinsamkeiten oder doch die Unterschiede überwiegen. Damit du dir selbst ein Bild machen kannst, habe ich mal die wichtigsten Fakten gegenübergestellt. Hier ist der Vergleich Bernstein und Zimmermann: Vergleich Bernstein und Zimmermann weiterlesen

Leonard Bernstein – auf der Suche nach der amerikanischen Musik

Der Dirigent war krank. Da nur noch wenige Stunden bis zum Konzert blieben, musste schnellstens ein Ersatz her. Am 14. November 1943 um acht Uhr morgens wurde Leonard Bernstein informiert, dass er nachmittags ein Konzert in der Carnegie Hall mit den New York Philharmonics dirigieren müsse, welches zu allem Überfluss auch noch live im Fernsehen übertragen werden sollte. Leonard Bernstein – auf der Suche nach der amerikanischen Musik weiterlesen

Claude Debussy: an der Schwelle zur Neuen Musik

Claude Debussy stammte aus bescheidenen Verhältnissen, in denen keinen Wert auf eine musikalische Ausbildung gelegt wurde. Trotzdem wurde er ein berühmter Komponist und der Hauptvertreter des Impressionismus. Wie es dazu kam…

Claude Debussy ca 1908, foto av Félix Nadar

Die Jugend von Claude Debussy

Geboren wurde Debussy am 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye, die Familie zog danach aber nach Paris. Die Eltern waren kleine Geschäftsleute, die zunächst gar nicht auf die Idee kamen, ihren Sohn musikalisch ausbilden zu lassen. Er besuchte auch nie eine Schule. Dafür hatte der junge Claude Paten, die sein Interesse an Musik weckten und ihm den ersten Klavierunterricht ermöglichten.

Durch Zufall lernte er Madame Mauté de Fleurville kennen, eine wohlhabende Frau, die anbot, für Claudes Ausbildung zu sorgen. Die Eltern nahmen das Angebot an, in der Hoffnung, ihr Sohn würde ein berühmter Pianist werden.

1872, also mit 10 Jahren, wurde Debussy ins Pariser Konservatorium aufgenommen. Sein Ziel war weiterhin, Klaviervirtuose zu werden. Er war ein eher rebellischer Schüler, der bei den konservativen Lehrern immer wieder aneckte. Er gewann trotzdem einige Preise bei Klavierwettbewerben und wurde in die Kompositionsklasse aufgenommen.

Nachdem Debussy bei einigen Klavierwettbewerben Misserfolge verbuchen musste, gab er 1880 die Laufbahn als Virtuose endgültig auf und widmete sich hauptsächlich dem Komponieren.

Die Arbeit als Komponist

Debussy begann, eher widerwillig, sich um den berühmten Prix der Rome zu bemühen. 1884 bekam er dann auch den 1. Preis, der ihm einen mehrjährigen Aufenthalt in der Villa Medici in Rom einbrachte.

Von 1885-1887 lebte Debussy dann in der Villa Medici, fühlte sich dort aber sehr unwohl, da er mit den anderen Künstlern dort nicht zurecht kam. So kam es zum vorzeitiger Abbruch des Aufenthalts.

Den großen Durchbruch als Komponist hatte Claude Debussy 1894 mit „Prélude a l’après-midi d’un faune“. Dieses Orchesterwerk war damals völlig neuartig, wurde aber beim Publikum gut aufgenommen. Interessant ist, das es mit einem Flötensolo beginnt.

Danach wirkte Debussy weiter als Komponist, und es entstanden berühmte Werke wie „Les Nocturnes“, die Oper „Pelléas et Mélisande“ und „La Mer“.

Für die Querflöte hat Claude Debussy zwei Stücke geschrieben:

Am 25. März 1918 starb Claude Debussy an Darmkrebs.

Das Werk von Claude Debussy

Die Kompositionen Debussys gehören zum Impressionismus,einer Stilrichtung, die von 1890 bis 1920 hauptsächlich in Frankreich vorherrschte. Der Begriff „Impressionismus“ kommt ursprünglich aus der Malerei, in der Musik wurde er verwendet, seit die Jury des Prix de Rome das von Debussy eingereichte Werk „Printemps“ mit den Worten „vager Impressionismus“ kritisierte.

Der Impressionismus markiert den Übergang von der Romantik zur Moderne. Ziel der impressionistischen Komponisten war, Klangbilder zu erschaffen. Zu diesem Zweck gaben sie die traditionellen Formstrukturen auf, ebenso wie die Dur-Moll-Tonalität. Auch in Bezug auf die Rhythmik gingen die Impressionisten neue Wege: sie erzeugten komplizierte Rhythmen durch die Verschleierung der Taktschwerpunkte.

Claude Debussy hat mit seiner neuartigen Kompositionstechnik also nicht nur eine musikalische Stilrichtung geschaffen, sondern auch die Tür zur Neuen Musik geöffnet.

Zum Weiterlesen:

Lili Boulanger, eine impressionistische Komponistin
Bernd Alois Zimmermann: ein Außenseiter der Neuen Musik
Theobald Boehm: Erfinder der modernen Querflöte