Ben Zahler im Interview

Als ich neulich meine Mails gecheckt habe, war da plötzlich eine Nachricht von einem Ben Zahler im Posteingang. Es stellte sich heraus, dass Ben ein Jazz-Flötist ist und gerade mit seiner Band Songgoing ein Album namens „Quietly Cold“ aufgenommen hatte, das er mir gerne vorstellen wollte. Ben Zahler im Interview weiterlesen

Jazz spielen – eine Anleitung für Dummies

Hast du Lust, mal ein Jazz-Stück zu spielen, weißt aber nicht so genau, wie das eigentlich geht? Dann bist du hier genau richtig. Hier ist deine Anleitung zum Thema Jazz spielen: Jazz spielen – eine Anleitung für Dummies weiterlesen

Die beste Musik für den Herbst

Ein Abend im Herbst. Während es draußen regnet und der Wind ums Haus weht, sitzt du gemütlich drinnen bei Kerzenschein. Ein leckeres Heißgetränk steht auch schon bereit. Jetzt fehlt nur noch die passende Musik. Und da kommt dieser Artikel ins Spiel. Denn hier ist sie, die beste Musik für den Herbst! Komm mit auf eine musikalische Zeitreise durch die letzten 100 Jahre: Die beste Musik für den Herbst weiterlesen

Dur-Tonleiter und Moll-Tonleiter

Die Dur-Tonleiter und Moll-Tonleiter sind zwar schon ziemlich alt, aber trotzdem immer noch top aktuell. Ab 1700 begann ihr Siegeszug, als sie sich gegen die bis dahin vorherrschenden Kirchentonarten durchgesetzt haben. Sie werden verwendet bis heute, wo sie in Rock, Pop, Schlager und Co. eingesetzt werden. Dur-Tonleiter und Moll-Tonleiter weiterlesen

Reiseführer: Wien für Musikfans

Du überlegst, welches Urlaubsziel das richtige für dich ist? Wenn du dich für Musik (speziell klassische) interessierst, könnte Wien ein gutes Ziel sein. Ich war neulich dort und kann es absolut empfehlen. Reiseführer: Wien für Musikfans weiterlesen

Die 5 wichtigsten Jazz-Tonleitern

Du willst gerne im Jazz improvisieren können? Du weißt aber nicht, welche Tonleitern du verwenden kannst? In diesem Artikel stelle ich die fünf wichtigsten Jazz-Tonleitern vor und verrate dir auch, zu welchen Akkorden sie jeweils passen.

Die Dur-Tonleiter

Das ist die Tonleiter, die wohl jeder kennt, weil sie in so ziemlich allen Musikrichtungen vorkommt. Die C-Dur-Tonleiter sieht folgendermaßen aus:

C-Dur-Tonleiter

 

Wir haben also eine große Terz (3. Stufe) und eine große Septime (7. Stufe). Es wird dir helfen, wenn du die Dur-Tonleiter in allen 12 Tonarten auswendig lernst, weil du die anderen vier Jazz-Tonleitern aus der Dur-Tonleiter ableiten kannst. Mit etwas Übung ist das sogar recht einfach!

Die Tonleiter passt zu den Akkorden C und Cmaj7 (oder andere Tonarten).

Die mixolydische Tonleiter

Die nächste Tonleiter ist die mixolydische. Um diese zu erhalten, gehst du vom G an aufwärts bis wieder zum G, benutzt aber die Töne der C-Dur-Tonleiter. Das sieht dann so aus:

Mixolydische Tonleiter in G

 

Wenn wir das ganze wieder von C aus machen, erhalten wir folgende Tonleiter:

Mixolydische Tonleiter in C

 

Hier haben wir also nur einen Unterschied zur Dur-Tonleiter: die kleine Septime, also 7. Stufe. Wenn du also die mixolydische Tonleiter bilden willst, nimmst du die Dur-Tonleiter in der gleichen Tonart und spielst die 7. Stufe einen Halbton tiefer.

Diese Tonleiter passt zum Akkord C7 (oder andere Tonarten).

Die dorische Tonleiter

Um die dorische Tonleiter zu bilden, starten wir beim Ton D und gehen acht Töne aufwärts, wobei wir wieder die Töne aus der C-Dur-Tonleiter nehmen:

Dorische Tonleiter in D

In C erhalten wir:

Dorische Tonleiter in C

Hier haben wir also zusätzlich zur kleinen Septime (7. Stufe) auch noch eine kleine Terz (3. Stufe). Wenn du die dorische Tonleiter bilden willst, nimmst du die Dur-Tonleiter in der gleichen Tonart und spielst die 3. und die 7. Stufe jeweils einen Halbton tiefer.

Die dorische Tonleiter kannst du zu den Akkorden C- bzw. Cmin und C-7 bzw. Cmin7 spielen.

Die lokrische Tonleiter

Jetzt wird es ein kleines bisschen komplizierter. Wir gehen vor wie gehabt, wobei wir diesmal auf dem H beginnen. Wir nehmen uns die Töne der C-Dur-Tonleiter und gehen acht Töne aufwärts. Das ergibt folgende Tonleiter:

Lokrische Tonleiter in H

In C erhalten wir dann:

Lokrische Tonleiter in C

Das sieht erst mal verwirrend aus, aber es lässt sich so ableiten: wir starten auf dem jeweiligen Grundton, benutzen aber die Töne derjenigen Dur-Tonleiter, die einen Halbton darüber liegt. Bei H wäre das C-Dur, bei C Des-Dur usw.

Die lokrische Tonleiter passt zum Akkord C7b5.

Die Blues-Tonleiter

Artikel über die Blues-Tonleiter

Jazz-Tonleitern üben

Um diese Tonleitern flüssig in den verschiedenen Tonarten spielen zu können, reicht es nicht, nur diesen Artikel zu lesen. Du musst das auch auf deinem Instrument üben!

Ich bin dabei so vorgegangen: ich habe jeden Tag einen Ton festgelegt und dann alle fünf Tonleitern von diesem Ton aus gespielt. Von Tag zu Tag bin ich durch den ganzen Quintenzirkel gegangen. Mittlerweile kann ich diese Tonleitern tatsächlich ohne großes Nachdenken in allen Tonarten spielen.

Welche Jazz-Standards soll ich lernen?

Mein Problem

Seit einem knappen Jahr beschäftige ich mich im Rahmen eines VHS-Kurses mit dem Thema Jazz und ich dachte mir, ich könnte ja in den Semesterferien mal ein paar allgemein bekannte und oft gespielte Jazz-Standards einüben. Aber mit welchen Standards fange ich sinnvollerweise an? Welches sind denn überhaupt die wichtigsten Jazz-Standards?

Eine kurze Suche bei Google zeigt mir als erstes die 100 wichtigsten Standards nach Michael Sattler. Aber Hundert Stücke sind mir viel zu viel auf einmal, das muss ich noch weiter eingrenzen.

Mit welchen Jazz-Standards fange ich an?

Grundsätzlich finde ich die deutsche Liste relevanter, weil in den USA ja möglicherweise andere Stücke gespielt werden als hier in Deutschland oder Europa. Außerdem werde ich aus praktischen Gründen die Stücke bevorzugen, von denen ich die Noten bereits habe. Drittens sortiere ich nach Stil, denn Latin mag ich am liebsten und es passt auch gut zur Querflöte.

Wenn ich die Liste von Michael Sattler unter Latin danach durchforste, welche Noten mir vorliegen, bleiben folgende Standards übrig:

  • A Night in Tunisia
  • Black Orpheus
  • Desafinado
  • Girl from Ipanema
  • Night and Day

Bei den anderen Stilen habe ich noch gefunden:

  • Autumn Leaves
  • Yesterdays
  • C Jam Blues
  • Cantaloupe Island
  • So What

Gut, jetzt habe ich die Liste schon mal auf 10 Standards eingedampft, aber das ist immer noch zu viel für zwei Monate. C Jam Blues nehme ich raus, weil ich es schon kann. Dann verwerfe ich alle, die ich noch nie ernsthaft gespielt habe und es bleiben folgende Songs:

  • Black Orpheus
  • Night and Day
  • Yesterdays
  • Cantaloupe Island

Davon suche ich mir jetzt noch die zwei leichtesten bzw. kürzesten Stücke raus. Und die Sieger sind:

  • Yesterdays
  • Cantaloupe Island

Geschafft! Von 100 Jazz-Standards habe ich zwei ausgewählt, mit denen ich sinnvoll anfangen kann. Mein Ziel ist, diese Stücke auswendig zu lernen (Melodie und Akkorde) und die dazugehörigen Akkorde/Skalen zu können. Ich denke, das kriege ich in zwei Monaten hin.

 

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