10 Fakten über John Lennon, die du noch nicht wusstest

John Lennon kennt ja wahrscheinlich jeder. Aber nachdem ich gerade das Buch „John Lennon – Die Biographie“ von Philip Norman gelesen habe, möchte ich mit euch teilen, was ich gelernt habe. Denn es gibt einige erstaunliche Fakten über diesen Musiker. Aber lest selbst: 10 Fakten über John Lennon, die du noch nicht wusstest weiterlesen

„Leonard Bernstein – Der Charismatiker“ von Sven Oliver Müller

Wenn ein berühmter Musiker ein rundes Geburtsjahr hat, erscheinen natürlich eine Menge neue Bücher über ihn. So ist es auch mit Leonard Bernstein, der am 25. August 2018 seinen 100. Geburtstag hatte. Eines dieser Bücher möchte ich euch hier vorstellen: „Leonard Bernstein – Der Charismatiker“ von Sven Oliver Müller. „Leonard Bernstein – Der Charismatiker“ von Sven Oliver Müller weiterlesen

Leonard Bernstein und seine Zeit von Andreas Eichhorn (Hrsg.)

Leonard Bernstein – dieses Jahr feiern wir seinen 100. Geburtstag. Zu diesem Anlass habe ich mich auf die Suche nach Lektüre über das Leben und Werk dieses Musikers gemacht. Gefunden habe ich „Leonard Bernstein und seine Zeit“, herausgegeben von Andreas Eichhorn. Und hier ist meine Meinung zu diesem Buch: Leonard Bernstein und seine Zeit von Andreas Eichhorn (Hrsg.) weiterlesen

Rezension: Der Flug des Albatros von Deborah Savage

Der Flug des Albatros von Deborah Savage, 1. Auflage, Loewe, Blindlach, 1995, ISBN 3-7855-2818-3

Ein Jugendbuch, das über 20 Jahre alt ist, aber trotzdem immer noch aktuell ist. Es geht um das Erwachsen werden, die erste Liebe, Konflikte mit den Eltern und darum, wie man eine hervorragende Flötistin wird.

Der Flug des Albatros: Inhalt

Die 15-jährige Sarah, deren Eltern seit vielen Jahren geschieden sind, lebt bei ihrem Vater in New York. Sie hat sich ein großes Ziel gesetzt: sie will eine Weltklasse-Flötistin werden. In den Sommerferien besucht sie ihre Mutter, die Karriere als Ornithologin gemacht hat und auf einer kleinen Insel in Neuseeland lebt.

Doch diese Ferienreise verläuft alles andere als konfliktfrei. Sarah ist auf sich allein gestellt, da ihre Mutter von morgens bis abends arbeitet und sich keine Zeit für ihre Tochter nimmt. Somit muss sich Sarah, die schüchtern und unsicher ist, in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden und trifft auf Menschen, die ganz anders sind und leben als sie selbst.

So lernt sie den jungen Nachbarn Mako kennen, einen aufsässigen Schulabbrecher. Dieser ist Maori, ein neuseeländischer Ureinwohner, der sich für die Sache der Maori engagieren will, aber zuerst mal jobbt, um das nötige Geld zu verdienen.

Bei einem Ausritt findet Sarah einen verletzten Albatros. Beim Versuch, das Tier zu retten, findet Sarah eine Hütte im Wald, in der eine rätselhafte alte Frau wohnt. Die alte Frau, Sarah und Mako päppeln den Albatros allmählich wieder auf.

Trotz häufiger Streitigkeiten kommen sich Sarah und Mako näher und verlieben sich. Als der Albatros fast gesund ist, kommt es schließlich zu einem großen Streit: Sarah soll früher abreisen, da ihrer Mutter ein neuer Job angeboten wird. Das lässt Sarah sich aber nicht gefallen, da sie die Zeit mit Mako noch ausnutzen möchte. Der Konflikt eskaliert und Sarah läuft weg. Nun erfahren wir, was es mit der rätselhaften alten Frau aus der Hütte im Wald auf sich hat…

Der Flug des Albatros: Meine Bewertung

Die Geschichte ist schon speziell, da sich eine Menge übernatürliche Dinge ereignen. Trotzdem wirkt die Handlung plausibel. Die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Jugendlichen Sarah und Mako wird ausführlich dargestellt, genau wie die persönliche Entwicklung, die beide durchleben. Zusätzlich erfährt man einiges über die Situation der neuseeländischen Ureinwohner.

Sprachlich ist dieses Jugendbuch sehr gelungen. Deborah Savage hat es geschafft, die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Jugendlichen Sarah und Mako nachvollziehbar darzustellen, ohne sich der Jugendsprache zu bedienen. Dadurch wirkt das Buch auch immer noch aktuell.

Der Flug des Albatros: Fazit

Ich kann „Der Flug des Albatros“ absolut empfehlen, ich selbst lese es immer mal wieder! Auch wenn sich dieses Buch in erster Linie an Jugendliche wendet, kann es durchaus auch für Erwachsene lesenswert sein. Denn wie man den richtigen Weg im Leben findet, diese Frage ist doch in jedem Alter relevant.

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Gehört, gelesen, gesehen im April

Paul McCartney von Philip Norman

Eine Biografie über das gesamte Leben von Paul McCartney, der mit den Beatles bekannt geworden ist, aber auch auf eine lange Solo-Karriere zurückblicken kann. Das Buch von Philip Norman ist dementsprechend umfangreich: 945 Seiten!

Auf diesen 945 Seiten beschreibt Philip Norman, wie Paul McCartney aufgewachsen ist, John Lennon kennenlernte, sich die Beatles gründeten, Erfolg hatten und sich schließlich wieder trennten. Aber auch McCartneys Leben und Karriere nach den Beatles kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Die Biografie endet im Jahr 2015.

Das Buch ist verständlich geschrieben und auch durchaus spannend. Allerdings ist es auch sehr, sehr lang. Dadurch fand ich es teilweise eben auch langatmig. Auf jeden Fall erfährt man eine Menge über den Menschen Paul McCartney und sein Leben. Zu kurz kommt meiner Meinung nach die Musik, diese wird oft nur erwähnt, ohne näher darauf einzugehen. Schade! Trotzdem ein lesenswertes Buch.

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Kreative Kompetenz von Manuela Pohl

Dies ist ein Arbeitsbuch zum Thema „kreatives Problemlösen“. Die Autorin definiert zuerst, was Kreativität ist, dann geht sie darauf ein, wie kreatives Denken geht. Zum Schluss stellt sie einige Kreativitätstechniken vor.

Von Aufbau und Design her erinnert „Kreative Kompetenz“ stark an ein Schulbuch und ist dementspechend eher öde. Interessant fand ich nur die Themen „Laterales Denken“ und „Synektik“.

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KreativCode von Sascha Friesike und Oliver Gassmann

Ein kurzweiliges Buch, das sich ebenfalls um das Thema Kreativität dreht. Die Autoren zitieren Studien und geben Tipps, wie man kreativer werden kann. Nach jedem Kapitel gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

Alles ist in einem lockeren und unterhaltsamen Stil geschrieben, aufgelockert durch lustige Zeichnungen. Somit lässt sich das Buch leicht lesen. Top! Empfehlung für alle, die ihre Kreativität erhöhen wollen (und wer will das nicht!?).

Das Buch bei Amazon:*

Weitere Artikel

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Gehört, gelesen, gesehen im März

Leonie Rosenstiel: Lili Boulanger – Leben und Werk

Tolles Porträt eine eher unbekannten Komponistin. Das Buch von Leonie Rosenstiel besteht aus einem biografischen Teil und einer umfangreichen Werkbeschreibung. Es ist gut und unterhaltsam geschrieben, so dass man kann in die Welt der Lili Boulanger eintauchen kann. Sehr empfehlenswerte Lektüre!

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Wulf Konold: Bernd Alois Zimmermann – Der Komponist und sein Werk

Der biografische Teil ist eher knapp gehalten, dafür schließen sich mehrere Kapitel über verschiedene Aspekte der Person Zimmermann an. Es folgt eine umfangreiche Werkbeschreibung. Das Buch ist gut geschrieben, liest sich aber etwas schwieriger, da es einige philosophische Betrachtungen enthält. Wer sich ernsthaft mit Bernd Alois Zimmermann und der Neuen Musik befassen will, für den ist dieses Buch richtig.

Angelika Lutz, Collegium Novum Zürich, Peter Hirsch: bernd alois zimmermann

Die CD enthält folgende Stücke von Bernd Alois Zimmermann:
un petit rien
das gelb und das grün
omnia tempus habent
metamorphose

Auf dieser CD findet man eine gut durchmischte Zusammenstellung verschiedener Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann. Es ist Neue Musik, daher ist es schon etwas speziell. Allerdings hat nur „Omnia tempus habent“ meinem Vorurteil von Neuer Musik entsprochen, d.h. es klingt irgendwie wirr, ernst und unmelodisch. Die anderen Stücke klingen dagegen deutlich leichter und spielerischer. Insgesamt nicht meine Lieblingsmusik, aber keinesfalls langweilig! Für alle, die mal etwas anderes hören möchten.

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Jean Barraque: Claude Debussy

Ich habe das Buch in der 12. Auflage von April 2012 gelesen. Der Originaltext stammt jedoch von 1962 und wurde wohl nie überarbeitet. Biografie und Werkbeschreibung sind nicht getrennt, sondern werden parallel abgehandelt. Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Der Autor hat einen sehr nervigen Schreibstil, weil er andauernd plakative und provokante Äußerungen bringt. Er stellt Claude Debussy als das einsame, unverstandene Genie da, das von allen Mitmenschen nur schlecht behandelt wurde. Das Buch wirkt dadurch auf mich etwas unseriös und das Lesen hat keinen großen Spaß gemacht.

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Max Raabe: Küssen kann man nicht alleine

Max Raabe und Annette Humpe tun sich zusammen, komponieren und texten ein ganzes Album und das Ergebnis – fand ich enttäuschend. Alle Songs auf dieser CD klingen irgendwie gleich, wie nach Schema F geschrieben. Dazu kommt, dass die Musik überhaupt nicht swingt, sondern ziemlich gerade und auch belanglos daherkommt. Bei mir kam beim Hören jedenfalls eher Langeweile als Begeisterung auf. Text und Gesang sind aber trotzdem gut, so dass das Album insgesamt noch ganz ok ist.

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Gehört, gelesen, gesehen im Februar

Mark Andreas Giesecke: Clever üben, sinnvoll proben, erfolgreich vorspielen

Kurz, knackig, praktisch umsetzbar. Das Buch enthält viele wertvolle Tipps, die man einfach anwenden kann. Auch wenn der Autor teilweise etwas altmodische bzw. spezielle Vorstellungen hat, ist „Clever üben, sinnvoll proben, erfolgreich vorspielen“ insgesamt ein hochgradig nützliches Buch. Absolute Leseempfehlung für alle, die aktiv Musik machen, egal auf welchem Instrument und Niveau.

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Gerhard Mantel: Einfach üben – 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten

Dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht, da es sehr viel Text enthält, aber nur wenig konkret umsetzbaren Tipps. Besonders für Bläser ist in hier nicht viel zu finden.

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Avner und Hannah Carmi: Das unsterbliche Klavier

Der Autor Avner Carmi beschreibt in diesem Buch, wie er Anfang des 20. Jahrhunderts in Israel aufwuchs und dort zur Musik und zum Klavierbau fand. Sein Großvater, ein Pianist, gibt ihm vor seinem Tod einen Auftrag: Avner soll ein verschwundenes Klavier wiederfinden, um das sich sagenhafte Legenden ranken. Er macht sich auf die Suche und durch viele merkwürdige Zufälle findet er das Klavier tatsächlich. Allerdings ist es in einem bedauernswerten Zustand…

Eine unterhaltsame Lebensbeschreibung, die dem Leser das (Musik-)Leben in Israel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts näher bringt, dabei aber eher an der Oberfläche bleibt. Den Erzählstil fand ich teilweise irgendwie merkwürdig, weil die Autoren anscheinend sehr religiös sind und überall Wunder zu erkennen glauben. Außerdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass viele Schilderungen deutlich übertrieben sind, sodass auch unklar bleibt, was von der Geschichte wahr ist und was Fiktion.

Insgesamt hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen, aber mein Lieblingsbuch ist es auch nicht geworden.

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Hast du auch schon eins von den vorgestellten Büchern gelesen? Was ist deine Meinung dazu?

Weiterlesen: Gehört, gelesen, gesehen im Januar

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Gehört, gelesen, gesehen im Januar

Jazz für Dummies von Dirk Sutro

Ein Buch, dass uns (den Dummies) den Jazz erklären will. Nicht nur das, es liefert auch eine Anleitung, wie man zum Jazz-Fan und Jazz-Musiker wird. Es geht um Musiktheorie, Instrumente, Geschichte und eben die genannten Anleitungen. Außerdem der für diese Buchreihe typische Top-Ten-Teil und Anhänge. Von den Anleitungen fand ich die meisten eher seltsam und überflüssig. Eine Anleitung, wie man eine jazzige Abendeinladung umsetzt? Meint der Autor das ernst? Das Buch hat aber durchaus auch interessante und nützliche Kapitel. Am besten gefallen hat mir der Teil zur Geschichte des Jazz gefallen. Sehr gut finde ich auch den Anhang, in dem über 100 Alben empfohlen werden.

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Do the Bossa Nova mit Herbie Mann

1963 in Rio de Janeiro. Herbie Mann und einige der namhaftesten Bossa-Nova-Musiker, u.a. Antonio Carlos Jobim und Baden Powell, haben sich ins Tonstudio begeben, um ein Album aufzunehmen. Herausgekommen ist „Do the Bossa Nova“, erschienen bei Atlantic Records.

Inhalt:

Deve Ser Amor (It Must Be Love)“ (Vinicius de Moraes, Baden Powell) – 4:19
Menina Feia (Ugly Girl)“ (Oscar Castro-Neves) – 5:30
Amor Em Paz (Love in Peace)“ (Antônio Carlos Jobim, de Moraes) – 2:36
Voce e Eu“ (Carlos Lyra, de Moraes) – 4:21
One Note Samba“ (Antônio Carlos Jobim, Newton Mendonça) – 3:30
The Blues Walk“ (Clifford Brown) – 4:06
Consolacao (Comapassion)“ (Powell, de Moraes) – 4:26
Bossa Velha (Old Bossa)“ (Herbie Mann) – 4:23

Ich mag das Atmosphäre, die dieses Album vermittelt, so ein entspanntes Latin-Feeling. Langeweile kommt auch nicht auf, da sich ruhige mit etwas lebhafteren Songs abwechseln. Auch die Instrumentierung ist abwechslungsreich. Die meistens Songs sind instrumental, bis auf One Note Samba. Das einzige was ich bei dieser Aufnahme vermisse, ist der Ohrwurm-Faktor.

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Flow – Das Geheimnis des Glücks von Mihaly Csikszentmihalyi

Dieses Buch ist inzwischen schon ein Klassiker. Es geht darin um die Frage, was uns glücklich macht bzw. welche Faktoren für ein erfülltes Leben notwendig sind. Der Autor fasst in diesem Buch die Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Forschung für ein „breiteres Publikum“ zusammen.

Die Hauptaussage des Buches: es macht uns glücklich, wenn wir uns immer wieder in einen Zustand namens Flow befinden. Wenn wir im Flow sind, sind wir völlig vertieft in die Tätigkeit, die wir gerade ausüben. Um diesen Zustand zu erreichen, eignen sich Tätigkeiten, die uns herausfordern, aber trotzdem machbar sind. Musik machen gehört definitiv in diese Kategorie!

Ich fand das Buch sehr interessant und aufschlussreich. Es ist aber eher schwere Kost und mit 369 Seiten ohne Anhang auch ziemlich umfangreich. Daher würde ich es nur geübten Lesern empfehlen (denen aber unbedingt!).

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