Musik im Alltag

Frage: Welche Rolle spielt bei mir Musik im Alltag? Sie wurde gestellt von Max in seiner Blogparade. Meine Antwort darauf:

Wie bin ich zur Musik gekommen?

Ich spiele seit meiner Kindheit Querflöte und habe das die meiste Zeit meines Erwachsenenlebens auch getan. Die ausführliche Geschichte findest du auf meiner Über mich Seite. Aktuell spiele ich in einer Jazzband namens Jazzophine.

Welche Rolle spielt Musik im Alltag bei mir?

Gehen wir doch mal einen typischen Tag in meinem Leben durch:

6:15 Schnell einen Tee kochen und ab an den Schreibtisch. Jetzt kümmere ich mich um den Querflötenblog. Artikel schreiben, Bilder erstellen, den Blog verwalten, ein bisschen Facebook…

Um 7:15 Frühstück, dabei etwas Nachrichten lesen.

Jetzt ist es 8:15. Zeit zum Querflöte üben. Dabei stehen zur Zeit nur die Stücke für die Band auf dem Programm. Ich lerne Thema und Akkorde auswendig und übe das Improvisieren.

9:00 So langsam wird es Zeit, meine Sachen für den Tag zu packen. Ein paar Handgriffe im Haushalt schaffe ich meist auch noch.

Inzwischen ist es 9:30. Ich schwinge mich aufs Fahrrad und fahre zum Job bei Firma Harald Hüyng. Wir verkaufen Klarinetten, Saxophone und Querflöten und reparieren sie. Außerdem bauen wir auch eigene Klarinetten.

Um 10:00 starte ich mit meiner Arbeit als Holzblasinstrumentenmacherin. Klappen polieren, Klappen reinigen, Klappen bekorken, Klappen schleifen, Querflöten anspielen, Anrufe entgegennehmen…langweilig wird es nicht! Nebenbei hören wir oft WDR 3, den Kultursender.

18:30 Feierabend! Ich radel nach Hause und springe erst mal unter die Dusche. Danach gibt es Abendessen, gekocht von meinem Mann. Dabei läuft Musik von Spotify (meistens Jazz). Noch ein bisschen entspannen.

Und um 21:30 geht es ab ins Bett.

Hatte ich schon mal das Gefühl, dass mir die Musik zu viel Zeit raubt?

Bisher nur einmal: wir sind mit der Band quer durch Deutschland gefahren, um einen einzigen (unbezahlten) Auftritt zu spielen. Dabei hatten wir natürlich Stau ohne Ende. Das war dementsprechend wirklich keine gute Idee gewesen.

Aber meistens rauben mir andere Dinge die Zeit, die ich lieber der Musik widmen würde!

Kurz zusammengefasst: diese Rolle spielt Musik im Alltag bei mir

Musik spielt keine ROLLE in meinem Alltag. Musik IST mein Alltag!

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Kreativität – so bin ich kreativ

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade „Kreativität“. Murmelmeister fragt, wie wir kreative Prozesse erleben. Und hier ist meine Antwort:

Inwiefern bin ich kreativ?

Ich spiele Querflöte in einer Jazzband. Wie im Jazz üblich, spiele ich dort improvisierte Solos. Improvisieren bedeutet, man denkt sich spontan aus, was man spielt.

Bei mir läuft das so ab: ich überlege mir direkt vor meinem Solo, mit welchen Tönen ich beginne. Von dort aus denke ich wieder ein paar Töne weiter. Und dann immer so weiter.

Woher kommt meine Kreativität?

Meine Ideen entwickle ich in erster Linie durch Ausprobieren. Beim Üben improvisiere ich auch und probiere dabei immer viele verschiedene Melodiefragmente aus. Dann merke ich mir, welche gut klingen und welche nicht. Dadurch habe ich einen Vorrat an Patterns, den ich einsetzen kann.

Es ist aber auch so, dass ich durch das Üben und Probieren immer mehr ein Gefühl dafür bekomme, was passt und was nicht. Somit kann ich eben tatsächlich spontan neues erfinden.

Habe ich Probleme mit der Kreativität?

Live-Musiker stehen da vor einer speziellen Herausforderung: wir müssen wirklich auf Knopfdruck kreativ sein. Zeit zum Überlegen haben wir nicht, weil wir ja im Takt bleiben müssen.

Das hat die erstaunliche Konsequenz, dass ich bisher noch nie komplett blockiert war. Da ich zu festgelegten Zeitpunkten spielen muss, lege ich halt einfach los.

Natürlich ist nicht jedes Solo gleich kreativ oder originell. Manchmal habe ich beim Improvisieren das Gefühl, dass ich eher langweilig spiele. Ich glaube allerdings, dass das weniger ein Mangel an Kreativität ist. Sondern ein Mangel an Fähigkeiten.

Dementsprechend will ich unbedingt weiter lernen und üben. Denn ich habe auf meinem Weg zur Jazz-Flötistin schon bemerkt: je besser meine Fähigkeiten beim Improvisieren sind, desto kreativer bin auch.

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