Landtagswahl NRW 2017: Das verspricht die CDU zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Folgende Punkte habe ich bei der CDU gefunden:

  • Die Bürger sollen die Kultur selbst in die Hand nehmen, dafür soll die private Kulturförderung durch Stiftungen, Mäzenatentum und Sponsoring weiter verbessert werden.
  • Außerdem will die CDU den Kulturtourismus weiterentwickeln.
  • Kulturelle Bildung soll Bestandteil der Schule sein, aber auch für Erwachsene und Senioren soll es entsprechende Angebote geben.
  • Kultur soll für alle zugänglich sein, deswegen sollen alle Kulturstätten barrierefrei und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, für Menschen mit geringem Einkommen soll es Ermäßigungen geben.

Fazit: die CDU schreibt zwar einiges zum Thema Kultur bzw. Musik, konkrete Forderungen habe ich aber nur ganz wenige gefunden. Damit ist das Wahlprogramm der CDU eher enttäuschend, finde ich.Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

Quelle: https://www.cdu-nrw.de/sites/default/files/media/docs/37lpt2015_grundsatzprogramm_cdu_nrw.pdf

Landtagswahl NRW 2017: Das verspricht die FDP zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen zur Landtagswahl NRW 2017 in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Folgende Punkte habe ich bei der FDP gefunden:

  • Für die FDP sollen die Schulen nicht nur Unterricht bieten, sondern sich zu einem „Bildungszentrum in ihrem Sozialraum“ weiterentwickeln. Dafür sollen auch Eltern, Vereine und Betriebe in die Schule einbezogen werden.
  • Der öffentlich-rechtlichen Rundfunk soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren, d.h. auf Angebote aus den Bereichen Information, Bildung und
    Kultur, während Unterhaltungssendungen reduziert werden sollen. Darüber hinaus fordert die FDP, dass vorhandene Programmbudgets für Dokumentationen etc. anstatt für Sportrechte eingesetzt werden.
  • Das Landesmediengesetz NRW soll reformiert werden, damit es die digitale Entwicklung stärker abbildet. Der politischen Einflussnahme auf die Besetzung der Leitung oder der Medienkommission der Landesmedienanstalt will die FDP beenden. Auch in den Aufsichtsgremien des Rundfunks soll der Einfluss von Regierungsvertretern verringert werden.
  • Für Kunst und Kultur will die FDP „ausreichend finanzielle Mittel“ bereitstellen.
  • Das Kulturfördergesetz NRW soll von ideologischen und bürokratischen Vorgaben befreit werden.
  • Die FDP verspricht, die kulturelle Bildung aller Bevölkerungsgruppen zu fördern. Dazu sollen auch „bereits erfolgreiche lokale Initiativen und Modelle stärker miteinander vernetzt und ausgebaut werden“.
  • Die FDP plant, für die Kulturpolitik eine „klare und einheitliche Zuständigkeit in einem Ministerium“ zu schaffen.

Fazit: die FDP hat klare Vorstellungen, was beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in den Gesetzen zur Kultur geändert werden soll. Die Forderungen zur Kulturförderung und (Weiter-)Bildung im Bereich Kultur bzw. Musik kommen dagegen ziemlich vage und allgemein daher. Mir gefällt vor allem der Punkt, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf seine eigentliche Aufgabe beschränken soll. Dass wir alle zwangsweise für die Übertragung sündhaft teurer Fußballspiele sowie fragwürdiger Unterhaltungssendungen bezahlen müssen finde ich nämlich ziemlich daneben!

Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

Quelle: https://www.fdp.nrw/sites/default/files/2017-01/Landtagswahlprogramm.pdf

Landtagswahl NRW 2017: Das versprechen die Grünen zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Folgende Punkte habe ich bei den Grünen gefunden:

  • In der Schule soll die kulturelle Bildung gestärkt werden, da für die Grünen u.a. Musik zur Bildung gehört.
  • Die Programme aus dem Schulbereich, Programme aus dem Kultur- und Jugendbereich sowie die verschiedenen Unterstützungsleistungen des Landes sollen systematisch zusammengeführt werden, um Schulen bei der Entwicklung kultureller Schulprofile zu unterstützen.
  • Die Beschäftigungssituation der Lehrbeauftragten an den Kunst- und Mu-
    sikhochschulen soll verbessert werden. Dafür sollen mehr Stellen im Mittelbau geschaffen werden.
  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der Weiterbildung sollen beendet werden.
    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk insgesamt und der NRW-Landessender WDR im Besonderen sind „unverzichtbar“.
  • Kooperationsprojekte wie der „Theaterpakt“, aber auch Angebote wie der „Kulturrucksack“ , „JeKits“ oder „Schule und Kultur“ sollen verstärkt werden.
  • Die Popkultur in NRW soll wieder besser gefördert werden.

Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

Quelle: https://gruene-nrw.de/dateien/wahlprogramm2017.pdf

Landtagswahl NRW 2017: Das verspricht die Linke zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Folgende Punkte habe ich bei den Linken gefunden:

  • In den Kitas soll es mehr Fachpersonal z.B. für Musikerziehung geben.
  • Die Schulen sollen flächendeckend zu gebührenfreien, gebundenen Ganztagsschulen werden, wobei Freizeitaktivitäten wie z.B. Musikschulen in die Schule integriert sind, ohne dass zusätzliche Gebühren anfallen. Auch „Jedem Kind ein Instrument“ ist eine Forderung der Linken. Musik- und Kunstunterricht sollen fester Bestandteil des Lehrplanes für alle Schulen sein.
  • Die Studienplätze sollen ohne Numerus Clausus und anderer Selektionsinstrumente vergeben werden.
  • Die Volkshochschulen sollen ausgebaut und die Honorarkräfte besser gestellt bzw. als Arbeitnehmer angestellt werden.
  • Für die Beschäftigten beim WDR soll es keine Verschlechterungen geben.
  • Für die Mediatheken öffentlich-rechtlicher Sender will die Linke die Frist von sieben Tagen, nach der Inhalte nicht mehr verfügbar sind, abschaffen.

Fazit: Für die Linke ist es anscheinend ein wichtiges Anliegen, (musikalische) Bildung für alle verfügbar zu machen und den Beschäftigten im Kulturbereich bessere bzw. gleich gute Konditionen zu garantieren. Das ist lobenswert. Ob man Wahl der Mittel richtig findet, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

Quelle: http://wahl2017.dielinke-nrw.de/fileadmin/_medien_/ltw2017/dateien/Landtagswahlprogramm_2017_Web_neu.pdf

Landtagswahl NRW 2017: Das verspricht die AfD zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen zur Landtagswahl NRW 2017 in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Los geht es mit der „Alternative für Deutschland“:

In diesem Beitrag kann und muss ich mich kurz fassen, denn: im Wahlprogramm der AfD steht gar nichts zum Thema Musik! Schwache Performance, liebe AfD! Wenn eine Partei das Thema Musik (und andere Kultur) nicht mal erwähnt, gehe ich davon aus, dass dieses Thema bei denen eine sehr, sehr geringe Priorität hat.

Nächste Woche geht es weiter mit der Partei „Die Linke“ und ich kann schon verraten, dass es deutlich interessanter wird!

Quelle: https://afd.nrw/landtagswahl/programm/

Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

3 Maßnahmen für einen schönen Ton, die ich regelmäßig anwende

1. Lippenpflege
Mit trockenen und rauen Lippen kann ich überhaupt nicht gut spielen, deswegen beuge ich vor und creme meine Lippen mehrmals täglich ein. Meine Favoriten dafür sind Vaseline und Nivea (die in der klassischen blauen Dose) und für unterwegs Lippenpflegestifte.

2. Töne aushalten
Eine meiner Pflichtübungen zum Einspielen. Damit es nicht zu lange dauert, übe ich jedesmal nur ein paar Töne, z.B die Töne eines Dreiklangs. Ich halte dabei den Ton solange, wie mein Atem reicht und wiederhole jeden Ton so oft, bis ich ihn gut hinkriege. Super Übung!

3. Häufig spielen
Wenn ich mal eine Zeit lang nicht Flöte gespielt habe, merke ich richtig, wie der Ansatz schlechter wird und sich das Spielen viel anstrengender anfühlt. Deswegen sehe ich zu, dass ich mehrmals wöchentlich spiele, auch wenn es nur kurz ist.