Mixolydische Tonleiter

Die mixolydische Tonleiter (inkl. Download)

Die mixolydische Tonleiter ist eine der wichtigsten Jazztonleitern, wird aber auch in Blues, Rock und Klezmer verwendet. Dabei ist sie keine Erfindung der Neuzeit, sondern stammt aus dem antiken Griechenland. Von da aus gelangte sie als Kirchentonleiter in die christliche Kirchenmusik des Mittelalters. Im modalen Jazz der 1950er Jahre erlebte die mixolydische Tonart ein Comeback.

Wofür brauchst du die mixolydische Tonleiter?

Zum Üben: da Melodien sehr viele Tonleiter-Fragmente enthalten, sind Tonleitern ein hervorragendes Übematerial für Dinge wie Fingertechnik und Artikulation.

Zum Improvisieren: wenn du zu einer Begleitung improvisieren willst, helfen dir die Tonleitern, die richtigen Töne zu finden, damit deine Melodie zur Begleitung passt.

Zur Kommunikation: wenn du mit anderen Musikern diskutierst, kann es passieren, dass die über verschiedene Tonleitern reden. Oder sie fragen dich bei der Probe, ob du nicht an dieser Stelle des Songs eine bestimmte Tonleiter spielen könntest. Wenn du diesen Artikel gelesen hast, kannst du mitreden!

Wie ist die mixolydische Tonleiter aufgebaut?

Die mixolydische Tonleiter erhält man, wenn man auf dem G beginnt und auf den weißen Tasten (des Klaviers) bis zum nächsten G spielt. Das ist dann die Tonleiter in G. In Noten geschrieben sieht es dann so aus:

Das Ganze können wir natürlich von jedem Ton aus machen. Dann müssen wir nur mit Vorzeichen arbeiten, um wieder die richtigen Tonabstände zu erhalten. Die Tonleiter in C ist zum Beispiel:

Insgesamt sind somit 12 verschiedene Tonleitern in mixolydisch möglich.

Hier kannst du eine Übersicht über die mixolydische Tonleiter in allen 12 Tonarten herunterladen.

Wie wird die mixolydische Tonart verwendet?

Wenn du zu einer Begleitung improvisieren willst, kannst du u.a. dabei die Töne aus der mixolydischen Tonleiter verwenden. Diese passen immer dann, wenn der Begleit-Akkord ein Dur-Akkord mit kleiner Septime ist. Das ist meistens mit einem Kürzel wie z.B. C7 (für den C-Dur-Septimakkord) notiert.

Wozu möchtest du die mixolydische Tonleiter verwenden? Oder warum interessiert dich das Thema? Schreib es in einem Kommentar!

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