Voll innovativ: die Erfindung der Boehmflöte

„Technische Innovationen entstehen, wenn aus Ideen marktfähige Produkte werden, die Einfluss auf die Gesellschaft nehmen.“ So definiert es das Zeppelin Museum Friedrichshafen in ihrem Aufruf zur Blogparade „Innovationen?!“. Genauso war es bei der Boehmflöte, die die Grundlage der modernen Querflöten ist. Aber wie kam es eigentlich zu dieser Erfindung? Voll innovativ: die Erfindung der Boehmflöte weiterlesen

5 unfaire Vorteile von Flötisten

Sind Flötisten eigentlich normale Menschen? Oder Überflieger? Letzteres ist vielleicht übertrieben, aber sie verfügen schon über ein paar unfaire Vorteile gegenüber Nicht-Musikern!

Sie beherrschen Teamwork

Ob Orchester, Kammermusikensemble oder Band: Flötisten sind echte Teamplayer. Und damit lernen sie zwangsläufig einiges über Teamwork. Das Zusammenspiel funktioniert schließlich nur, wenn alle aufeinander hören und miteinander kommunizieren. Auch sind Flötisten daran gewöhnt, bei Auftritten sich und ihr Können zu präsentieren.

Sie wissen, wie Lernen geht

Die Frage, wie man sich eine Fähigkeit aneignet, können Flötisten beantworten. Sie wissen aus Erfahrung, dass Fortschritte nur durch wiederholtes Üben erreicht werden können. Außerdem haben sie sich auch daran gewöhnt, dass nicht alles gleich klappt, sondern eine Menge falscher Töne notwendig ist, bis man ein neues Stück beherrscht.

Sie entwickeln Durchhaltevermögen

Jeder, der das Anfangsstadium auf der Querflöte überwunden hat, hat einiges an Durchhaltevermögen bewiesen. Denn Flöte spielen lernt man nicht ein einer Hauruck-Aktion, sondern durch viele kleine Schritte. Auch den einen oder anderen Misserfolg muss man einstecken. So werden Flötisten zu Dranbleibern, die nicht bei der kleinsten Schwierigkeit aufgeben.

Sie können sich motivieren

Unterricht, üben, proben…Querflöte spielen ist anstrengend! Und eine sofortige Belohnung gibt es auch nicht immer. Beste Voraussetzungen also für den berüchtigten Schweinehund. Flötisten sind also kompetente Schweinehund-Bezwinger.

Sie haben unendliche Entwicklungsmöglichkeiten

Musik ist ein unglaublich umfangreiches, anspruchsvolles und kreatives Gebiet. Damit haben alle, die sich aktiv damit beschäftigen, unendliche Entwicklungsmöglichkeiten. Es gibt so viel zu entdecken und auszuprobieren, dass uns eigentlich niemals langweilig werden kann. Querflöte spielen kann einen außerdem in den Flow* versetzen. Und das macht glücklich.

Fazit: Flötisten haben tatsächlich unfaire Vorteile

Was denkst du? Haben Flötisten unfaire Vorteile gegenüber Menschen, die nicht aktiv Musik machen? Gibt es vielleicht noch mehr unfaire Vorteile? Schreibe einen Kommentar!

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Ziele setzen – Warum die SMART-Methode nicht funktioniert

Die SMART-Methode wird ja als der absolute Alleskönner im Bereich Zielsetzung gehandelt. Bei mir sind aber alle Versuche, diese Formel auf meine Ziele anzuwenden, gescheitert. Vielleicht bin ich zu blöd!? Oder die Formel funktioniert einfach nicht für alle Ziele? Ich glaube ehrlich gesagt eher an die zweite Möglichkeit. Lass mich erklären:

Was ist die SMART-Methode?

Das ganze stammt ursprünglich aus dem Projektmanagement, wird heute aber auch für die persönliche Zielsetzung empfohlen. SMART ist ein Akronym für:
Spezifisch: das Ziel muss genau beschrieben werden
Messbar: die Zielerreichung soll messbar sein
Akzeptiert: alle Beteiligten müssen das Ziel akzeptieren
Realistisch: das Ziel muss mit den gegebenen Mitteln erreichbar sein.
Terminiert: wir brauchen eine Deadline, bis zu der das Ziel erreicht sein soll

Meine Erfahrungen mit der SMART-Methode

Meine Ziele sind eher kreativer Natur, in der letzten Zeit war es z.B. das Ziel „ich will gut improvisieren können“. Überlegen wir jetzt mal, wie sich die einzelnen Forderungen auf mein Ziel anwenden lassen:

Spezifisch: das Ziel soll genau beschrieben sein. Und hier komme ich schon nicht mehr richtig weiter, denn wie beschreibe ich eine gute Improvisation? Improvisation ist etwas spontan Erfundenes, aber was ist gut? Richtig, virtuos, originell, variantenreich? Grundsätzlich hat man bei kreativen Fähigkeiten doch das Problem, dass sie schwer zu beschreiben sind.

Noch schwieriger wird es, wenn ich das Ganze auch noch messen soll. Wie kann ich den Virtuosität oder Originalität messen? Und ergibt das überhaupt Sinn? Ich glaube nicht!

Ob das Ziel akzeptiert ist, spielt wohl eher eine Rolle, wenn mehrere Personen beteiligt sind. Wenn man sich ein Ziel nur für sich selbst setzt, ist dieser Punkt unwichtig. Ich bin persönlich jedenfalls noch nicht auf die Idee gekommen, mir ein Ziel zu setzen, welches ich gar nicht erreichen möchte.

Realistisch: dieses Kriterium finde grundsätzlich problematisch. Woher soll ich denn wissen, was realistisch ist? Und sind realistische Ziele nicht so langweilig, dass sie einen niemals zum Handeln motivieren können?

Terminiert: diese Forderung halte ich für den größten Schwachsinn. Komplexe Fähigkeiten sind ja etwas, das nie fertig ist, von daher ist eine Deadline meiner Meinung nach auch nicht sinnvoll.

Meiner Meinung nach ist vor allem die Kombination aus „spezifisch“ und „terminiert“ problematisch. Da ich ja nie wirklich vorher wissen kann, wie schnell ich eine Fähigkeit erlernen kann, liege ich höchstwahrscheinlich daneben.

Deswegen mache ich es so, dass ich immer nur eins von beiden festlege. Also entweder ich will etwas definiertes erreichen, dann lasse ich offen, wann das sein wird. Oder anders herum. Bei Auftritten beispielsweise habe ich eine klare Deadline, zu der ich etwas vorspielen muss. So gut, wie ich es zu diesem Zeitpunkt eben kann.

Fazit

Ich finde, die SMART-Methode ergibt einfach keinen Sinn für komplexe und kreative Fähigkeiten. Oder wie siehst du das? Setzt du dir Ziele? Mit welcher Methode?

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Paul McCartney von Philip Norman

Eine Biografie über das gesamte Leben von Paul McCartney, der mit den Beatles bekannt geworden ist, aber auch auf eine lange Solo-Karriere zurückblicken kann. Das Buch von Philip Norman ist dementsprechend umfangreich: 945 Seiten!

Auf diesen 945 Seiten beschreibt Philip Norman, wie Paul McCartney aufgewachsen ist, John Lennon kennenlernte, sich die Beatles gründeten, Erfolg hatten und sich schließlich wieder trennten. Aber auch McCartneys Leben und Karriere nach den Beatles kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Die Biografie endet im Jahr 2015.

Das Buch ist verständlich geschrieben und auch durchaus spannend. Allerdings ist es auch sehr, sehr lang. Dadurch fand ich es teilweise eben auch langatmig. Auf jeden Fall erfährt man eine Menge über den Menschen Paul McCartney und sein Leben. Zu kurz kommt meiner Meinung nach die Musik, diese wird oft nur erwähnt, ohne näher darauf einzugehen. Schade! Trotzdem ein lesenswertes Buch.

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Kreative Kompetenz von Manuela Pohl

Dies ist ein Arbeitsbuch zum Thema „kreatives Problemlösen“. Die Autorin definiert zuerst, was Kreativität ist, dann geht sie darauf ein, wie kreatives Denken geht. Zum Schluss stellt sie einige Kreativitätstechniken vor.

Von Aufbau und Design her erinnert „Kreative Kompetenz“ stark an ein Schulbuch und ist dementspechend eher öde. Interessant fand ich nur die Themen „Laterales Denken“ und „Synektik“.

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KreativCode von Sascha Friesike und Oliver Gassmann

Ein kurzweiliges Buch, das sich ebenfalls um das Thema Kreativität dreht. Die Autoren zitieren Studien und geben Tipps, wie man kreativer werden kann. Nach jedem Kapitel gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

Alles ist in einem lockeren und unterhaltsamen Stil geschrieben, aufgelockert durch lustige Zeichnungen. Somit lässt sich das Buch leicht lesen. Top! Empfehlung für alle, die ihre Kreativität erhöhen wollen (und wer will das nicht!?).

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