Philip Norman

Gehört, gelesen, gesehen im März

Leonie Rosenstiel: Lili Boulanger – Leben und Werk

Tolles Porträt eine eher unbekannten Komponistin. Das Buch von Leonie Rosenstiel besteht aus einem biografischen Teil und einer umfangreichen Werkbeschreibung. Es ist gut und unterhaltsam geschrieben, so dass man kann in die Welt der Lili Boulanger eintauchen kann. Sehr empfehlenswerte Lektüre!

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Wulf Konold: Bernd Alois Zimmermann – Der Komponist und sein Werk

Der biografische Teil ist eher knapp gehalten, dafür schließen sich mehrere Kapitel über verschiedene Aspekte der Person Zimmermann an. Es folgt eine umfangreiche Werkbeschreibung. Das Buch ist gut geschrieben, liest sich aber etwas schwieriger, da es einige philosophische Betrachtungen enthält. Wer sich ernsthaft mit Bernd Alois Zimmermann und der Neuen Musik befassen will, für den ist dieses Buch richtig.

Angelika Lutz, Collegium Novum Zürich, Peter Hirsch: bernd alois zimmermann

Die CD enthält folgende Stücke von Bernd Alois Zimmermann:
un petit rien
das gelb und das grün
omnia tempus habent
metamorphose

Auf dieser CD findet man eine gut durchmischte Zusammenstellung verschiedener Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann. Es ist Neue Musik, daher ist es schon etwas speziell. Allerdings hat nur „Omnia tempus habent“ meinem Vorurteil von Neuer Musik entsprochen, d.h. es klingt irgendwie wirr, ernst und unmelodisch. Die anderen Stücke klingen dagegen deutlich leichter und spielerischer. Insgesamt nicht meine Lieblingsmusik, aber keinesfalls langweilig! Für alle, die mal etwas anderes hören möchten.

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Jean Barraque: Claude Debussy

Ich habe das Buch in der 12. Auflage von April 2012 gelesen. Der Originaltext stammt jedoch von 1962 und wurde wohl nie überarbeitet. Biografie und Werkbeschreibung sind nicht getrennt, sondern werden parallel abgehandelt. Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Der Autor hat einen sehr nervigen Schreibstil, weil er andauernd plakative und provokante Äußerungen bringt. Er stellt Claude Debussy als das einsame, unverstandene Genie da, das von allen Mitmenschen nur schlecht behandelt wurde. Das Buch wirkt dadurch auf mich etwas unseriös und das Lesen hat keinen großen Spaß gemacht.

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Max Raabe: Küssen kann man nicht alleine

Max Raabe und Annette Humpe tun sich zusammen, komponieren und texten ein ganzes Album und das Ergebnis – fand ich enttäuschend. Alle Songs auf dieser CD klingen irgendwie gleich, wie nach Schema F geschrieben. Dazu kommt, dass die Musik überhaupt nicht swingt, sondern ziemlich gerade und auch belanglos daherkommt. Bei mir kam beim Hören jedenfalls eher Langeweile als Begeisterung auf. Text und Gesang sind aber trotzdem gut, so dass das Album insgesamt noch ganz ok ist.

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