6 erstaunliche Fakten über meine Kindheit und Jugend

Eigentlich bin ich ja total langweilig. Aber bei näherer Betrachtung gibt es doch ein paar Dinge an mir, die nicht ganz so durchschnittlich sind. Auch in meiner Kindheit und Jugend war ich nicht immer „normal“, sondern…

1.

Ich habe am gleichen Tag wie Aurèle Nicolet Geburtstag (nämlich am 22. Januar).

2.

Meine Eltern und meine Geschwister haben mit Musik nichts zu tun. Da ich aber die ersten Jahre auf eine Waldorfschule gegangen bin, bin ich mit allen möglichen künstlerischen Dingen in Kontakt gekommen, also auch mit Musik.

3.

Seitdem wollte ich Querflöte spielen, obwohl ich mich gar nicht mehr erinnern kann, was diesen Wunsch ausgelöst hat. Ich musste aber zuerst Leier und Blockflöte lernen. Erst mit 10 Jahren durfte ich mit Querflöte anfangen, als ich endlich groß genug war.

4.

Außer Querflöte habe ich folgende Instrumente gelernt: Leier, Blockflöte, Klavier und Klarinette. Allerdings kann ich diese Instrumente nicht wirklich gut spielen. Ich übe sie auch kaum, weil ich die Querflöte immer irgendwie reizvoller finde.

5.

Ich hatte Musik als Leistungskurs. In der neunten Klasse bin ich auf ein Gymnasium gewechselt, das Musik als Schwerpunkt hat (zusammen mit Kunst und Sport). Dort gab es das Fach Musik als Leistungskurs, was ich mir nicht entgehen lassen wollte.

6.

Ich habe eine Ausbildung als Holzblasinstrumentenmacherin gemacht. Auf diesen Beruf bin ich durch das BIZ (Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit) gekommen. Ich habe also gelernt, wie man Holzblasinstrumente baut und repariert.

Fazit

Das waren die 6 Fakten über meine Kindheit und Jugend. Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade #AboutApril vom Blog Daydreamer-Kev.

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Machst du diese 10 Fehler beim Üben?

Üben ist wichtig, klar, aber Fakt ist: dabei kann auch einiges schief gehen. Damit dir das nicht passiert, stelle ich dir die Top Ten der Fehler beim Üben vor. Und wie es richtig geht. Auf geht’s:

1. Du übst zu selten

Eigentlich sollte man mindestens täglich üben. Das ist zwar in der Praxis nicht immer machbar, aber mehrmals pro Woche sollte schon sein. Lieber oft und kurz üben als lange und selten!

2. Du übst ohne Spiegel

Du guckst beim Spielen nie in den Spiegel und deswegen ist deine Haltung schlecht. Kontrolliere dich immer mal wieder mit einem Ganzkörperspiegel. Ein kleines bisschen Eitelkeit schadet nicht!

3. Du hast keinen Plan

Du spielst einfach drauflos, ohne dir zu überlegen, welchen Aspekt du eigentlich verbessern möchtest. Dann wunderst du dich, warum die Fortschritte ausbleiben. Also erst planen, dann loslegen.

4. Du spielst, was du schon kannst

Wenn du übst, willst du dich ja eigentlich verbessern. Das geht aber nur, wenn du dich an die Sachen heranwagst, die du noch nicht kannst. Um wirkliche Fortschritte zu machen, kannst du das sogenannte „Deliberate Practice“ anwenden.

5. Du spielst das Stück immer ganz durch

Dieser Punkt hängt mit dem vorhergehenden zusammen. Du wiederholst hier eine Menge, die du wahrscheinlich schon gut beherrschst. Um die Übezeit effizient zu nutzen, kannst du dir gezielt die schwierigen Dinge herauspicken.

6. Du machst fehler beim üben

Du bist unkonzentriert oder willst zu viel auf einmal erreichen und spielst wiederholt etwas Falsches. Dadurch merkt sich dein Gehirn die Fehler und du machst sie immer wieder. Achte darauf, Fehler beim Üben sofort zu verbessern, damit du dir die korrekte Version einprägst.

7. Du machst keine Übungen zur Technik

Du findest Technikübungen langweilig und lässt sie daher gerne mal aus? Das wird sich rächen! Durch die Schulung deiner Technik lernst du die Grundlagen, die dir erst ermöglichen, Stücke schön zu spielen. Je besser die Grundlagen sitzen, desto schneller kannst du in Zukunft neue und schwierigere Stücke einüben. Also beginne jede Übesession mit einem Technikblock und du wirst staunen, wie du dich verbesserst!

8. Du bist unkonzentriert

Effektives Üben steht und fällt mit der Konzentration. Sorge dafür, dass du beim Üben nicht abgelenkt oder gestört wirst.

9. Du machst keine Pausen

Der Mensch ist bekanntlich keine Maschine, und dewegen brauchen wir Pausen. Übst du zu lange am Stück, lässt die Konzentration immer mehr nach. Außerdem kannst du dich auch körperlich überlasten und bekommst Schmerzen. Das muss nicht sein. Lege regelmäßig Pausen ein.

10. Du schläfst zu wenig

Effektives Üben braucht Konzentration, und die kannst du nur aufbringen, wenn du ausgeschlafen bist. Darüber hinaus spielt der Schlaf eine wichtige Rolle für das Gedächtnis. Wer zu wenig schläft, kann sich also weniger merken. Wäre doch blöd, wenn du die Hälfte von dem, was du eingeübt hast, wieder vergisst, oder?

Kommen dir diese 10 Fehler beim Üben bekannt vor? Also ich habe wohl ALLE davon schon mal gemacht. Und du? Schreibe einen Kommentar!

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Digital Detox in der Fastenzeit: und plötzlich war ich motiviert

Nach 46 Tagen habe ich es endlich geschafft: die Fastenzeit ist um und meine Digital Detox Kur auch (zum Artikel). Es war ein wirklich spannendes Selbstexperiment! Hier kommt mein Fazit:

Ich habe meine Digital Detox Kur durchgezogen, allerdings bin ich gelegentlich bei Recherchen etwas ZU WEIT vom eigentlichen Thema abgekommen. Ich hatte keine technischen Maßnahmen ergriffen, sondern rein auf Selbstkontrolle gesetzt.

8 Dinge, die ich während der Fastenzeit an mir beobachtet habe:

Am Anfang hatte ich immer wieder Entzugserscheinungen, die aber meistens innerhalb von Sekunden wieder verschwunden sind (siehe Zwischenfazit). In den letzten Wochen hatte ich mich aber zunehmend an das Leben ohne digitale Bespaßung gewöhnt.

Meine Internetnutzung war deutlich gezielter und damit auch effizienter.

Als ich die Digital Detox Kur geplant hatte, hatte ich befürchtet, dass es mir ziemlich langweilig werden könnte. Das war aber gar nicht so. Eigentlich hatte ich genau so viel Spaß wie immer.

Ich hatte tatsächlich mehr Zeit für andere Dinge. Die habe ich zum großen Teil dazu genutzt, öfter an die frische Luft zu gehen und mich zu bewegen. Aber auch um mehr Querflöte und Klarinette zu üben.

Statt das Internet zu benutzen habe ich Bücher gelesen und CDs gehört. Daraus hat sich ergeben, dass ich mich viel tiefgehender mit einzelnen Themen beschäftigt habe.

Ich war deutlich produktiver als sonst. Das lag nicht nur an der gewonnenen Zeit. Ohne die ständige Konkurrenz durch Fernsehen und Internet war ich einfach viel motivierter, irgend etwas nützliches anzupacken. Ich habe sogar manchmal Dinge erledigt, die gar nicht direkt auf der To-do-List standen, einfach, weil mir gerade danach war!

Wie geht es jetzt für mich weiter?

Also ich will auf keinen Fall wieder in meine alten Gewohnheiten zurückfallen. Hin und wieder mal im Internet zu surfen ist ja ok, aber Fernsehen und das ständige Nebenbei-auf-das-Smartphone-Gucken muss echt nicht sein. Das will ich gar nicht erst wieder anfangen!

Gehört, gelesen, gesehen im März

Leonie Rosenstiel: Lili Boulanger – Leben und Werk

Tolles Porträt eine eher unbekannten Komponistin. Das Buch von Leonie Rosenstiel besteht aus einem biografischen Teil und einer umfangreichen Werkbeschreibung. Es ist gut und unterhaltsam geschrieben, so dass man kann in die Welt der Lili Boulanger eintauchen kann. Sehr empfehlenswerte Lektüre!

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Wulf Konold: Bernd Alois Zimmermann – Der Komponist und sein Werk

Der biografische Teil ist eher knapp gehalten, dafür schließen sich mehrere Kapitel über verschiedene Aspekte der Person Zimmermann an. Es folgt eine umfangreiche Werkbeschreibung. Das Buch ist gut geschrieben, liest sich aber etwas schwieriger, da es einige philosophische Betrachtungen enthält. Wer sich ernsthaft mit Bernd Alois Zimmermann und der Neuen Musik befassen will, für den ist dieses Buch richtig.

Angelika Lutz, Collegium Novum Zürich, Peter Hirsch: bernd alois zimmermann

Die CD enthält folgende Stücke von Bernd Alois Zimmermann:
un petit rien
das gelb und das grün
omnia tempus habent
metamorphose

Auf dieser CD findet man eine gut durchmischte Zusammenstellung verschiedener Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann. Es ist Neue Musik, daher ist es schon etwas speziell. Allerdings hat nur „Omnia tempus habent“ meinem Vorurteil von Neuer Musik entsprochen, d.h. es klingt irgendwie wirr, ernst und unmelodisch. Die anderen Stücke klingen dagegen deutlich leichter und spielerischer. Insgesamt nicht meine Lieblingsmusik, aber keinesfalls langweilig! Für alle, die mal etwas anderes hören möchten.

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Jean Barraque: Claude Debussy

Ich habe das Buch in der 12. Auflage von April 2012 gelesen. Der Originaltext stammt jedoch von 1962 und wurde wohl nie überarbeitet. Biografie und Werkbeschreibung sind nicht getrennt, sondern werden parallel abgehandelt. Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Der Autor hat einen sehr nervigen Schreibstil, weil er andauernd plakative und provokante Äußerungen bringt. Er stellt Claude Debussy als das einsame, unverstandene Genie da, das von allen Mitmenschen nur schlecht behandelt wurde. Das Buch wirkt dadurch auf mich etwas unseriös und das Lesen hat keinen großen Spaß gemacht.

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Max Raabe: Küssen kann man nicht alleine

Max Raabe und Annette Humpe tun sich zusammen, komponieren und texten ein ganzes Album und das Ergebnis – fand ich enttäuschend. Alle Songs auf dieser CD klingen irgendwie gleich, wie nach Schema F geschrieben. Dazu kommt, dass die Musik überhaupt nicht swingt, sondern ziemlich gerade und auch belanglos daherkommt. Bei mir kam beim Hören jedenfalls eher Langeweile als Begeisterung auf. Text und Gesang sind aber trotzdem gut, so dass das Album insgesamt noch ganz ok ist.

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