Übetechniken

10 Übetechniken, die dich zu einem besseren Musiker machen

Willst du ein besserer Flötist werden? Willst du mehr aus deiner Übezeit herausholen? Dann ist dieser Artikel für dich! Ich habe etwas Literatur durchstöbert und die meiner Meinung nach besten 10 Übetechniken für dich zusammen gefasst:

  1. Immer korrekt üben: das bedeutet, die richtigen Töne mit dem richtigen Rhythmus, der richtigen Dynamik und dem richtigen Ausdruck zu spielen. Wenn es nötig ist, musst du das Tempo entsprechend verringern und dann nach und nach steigern. Auf keinen Fall solltest du dich überfordern und dich durch ein Stück durchpfuschen. Damit würdest du dir nur die Fehler einprägen.
  2. 10-20 fehlerfreie Wiederholungen sind notwendig, um etwas im Gedächtnis zu verankern. Daher solltest du alle Stellen so oft üben. Wenn du 20 fehlerfreie Wiederholungen geschafft hast, kannst du davon ausgehen, dass die diese Stelle wirklich beherrschst.
  3. Regelmäßig üben: zum Querflöte spielen braucht man Muskelkraft und diese muss trainiert werden. Je mehr Kraft du hast, desto länger kannst du ermüdungfrei spielen.
  4. Grundmuster üben, z.B Tonleitern, Akkorde: am besten täglich 15-20 Minuten. Was dir das bringt? Du hast damit diese Grundmuster parat und kannst sie sofort abrufen, dadurch brauchst du sie nicht jedes Mal Ton für Ton einstudieren. Außerdem trainiert man so Kraft, Schnelligkeit und motorisches Gedächtnis.
  5. Übergänge und seltene und schwierige Stellen am meisten üben: da man diese Stellen sonst unterdurchschnittlich oft übt, beherrscht man sie auch schlechter und macht dadurch dort am meisten Fehler.
  6. Von hinten nach vorne üben: Wenn du ein Stück einübst, dann beginnst du am Schluss. Wenn du den beherrschst, nimmst du dir die Takte davor vor und wiederholst das solange, bis du am Anfang des Stücks angekommen bist. Das ist auch beim auswendig lernen eine gute Vorgehensweise. Der Vorteil ist, dass du im Lauf des Stücks immer sicherer wirst und immer genau weißt, wo es hingeht.
  7. Mentales Üben: diese Technik wird oft im Sport angewendet. Sie funktioniert so: du stellst dir vor, das Stück zu spielen und zwar mit allen zugehörigen Sinnen (Gehör, Sehen, Tastsinn). Dies ist eine der Übetechniken, die sich sehr gut eignen, um Wartezeiten sinnvoll zu nutzen. Am besten funktioniert sie übrigens, wenn sich mentales und tatsächliches Üben abwechseln.
  8. Zu übende Stücke häufig anhören und wenn möglich die Noten mitlesen: dies bewirkt, dass du dir den Klang des Stückes einprägst. Dadurch kannst du dich beim Spielen besser selbst überprüfen. Außerdem lernst du dabei, wie andere Musiker das Stück interpretiert haben. Auch diese Übetechnik ist gut für Warte- und Fahrzeiten geeignet.
  9. Auf ausreichend Schlaf achten, denn Erlerntes wird im Schlaf ins Langzeitgedächtnis geschrieben. Wenn du zu wenig schläfst, bringt dir das Üben also gar nicht viel.
  10. Pausen machen: Pausen sind notwendig, damit du dich konzentrieren kannst. Du solltes nach 20-30 min eine kleine Pause von wenigen Minuten und nach 90 min eine längere Pause von 15-20 min. einlegen. Außerdem müssen wir immer eine kurze Pause machen, wenn muskuläre Ermüdung eintritt, um Überlastung zu vermeiden.

Das waren die 10 besten Übetechniken. Welche davon wendest du schon an?

Willst du mehr zu Thema „richtig üben“ erfahren? Dann schau dir auch meinen Artikel Deliberate Practice – Erfolg für Musiker an.

Quellen:*

Einfach üben: 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten (Studienbuch Musik)

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