Philip Norman

Gehört, gelesen, gesehen im Januar

Jazz für Dummies von Dirk Sutro

Ein Buch, dass uns (den Dummies) den Jazz erklären will. Nicht nur das, es liefert auch eine Anleitung, wie man zum Jazz-Fan und Jazz-Musiker wird. Es geht um Musiktheorie, Instrumente, Geschichte und eben die genannten Anleitungen. Außerdem der für diese Buchreihe typische Top-Ten-Teil und Anhänge. Von den Anleitungen fand ich die meisten eher seltsam und überflüssig. Eine Anleitung, wie man eine jazzige Abendeinladung umsetzt? Meint der Autor das ernst? Das Buch hat aber durchaus auch interessante und nützliche Kapitel. Am besten gefallen hat mir der Teil zur Geschichte des Jazz gefallen. Sehr gut finde ich auch den Anhang, in dem über 100 Alben empfohlen werden.

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Do the Bossa Nova mit Herbie Mann

1963 in Rio de Janeiro. Herbie Mann und einige der namhaftesten Bossa-Nova-Musiker, u.a. Antonio Carlos Jobim und Baden Powell, haben sich ins Tonstudio begeben, um ein Album aufzunehmen. Herausgekommen ist „Do the Bossa Nova“, erschienen bei Atlantic Records.

Inhalt:

Deve Ser Amor (It Must Be Love)“ (Vinicius de Moraes, Baden Powell) – 4:19
Menina Feia (Ugly Girl)“ (Oscar Castro-Neves) – 5:30
Amor Em Paz (Love in Peace)“ (Antônio Carlos Jobim, de Moraes) – 2:36
Voce e Eu“ (Carlos Lyra, de Moraes) – 4:21
One Note Samba“ (Antônio Carlos Jobim, Newton Mendonça) – 3:30
The Blues Walk“ (Clifford Brown) – 4:06
Consolacao (Comapassion)“ (Powell, de Moraes) – 4:26
Bossa Velha (Old Bossa)“ (Herbie Mann) – 4:23

Ich mag das Atmosphäre, die dieses Album vermittelt, so ein entspanntes Latin-Feeling. Langeweile kommt auch nicht auf, da sich ruhige mit etwas lebhafteren Songs abwechseln. Auch die Instrumentierung ist abwechslungsreich. Die meistens Songs sind instrumental, bis auf One Note Samba. Das einzige was ich bei dieser Aufnahme vermisse, ist der Ohrwurm-Faktor.

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Flow – Das Geheimnis des Glücks von Mihaly Csikszentmihalyi

Dieses Buch ist inzwischen schon ein Klassiker. Es geht darin um die Frage, was uns glücklich macht bzw. welche Faktoren für ein erfülltes Leben notwendig sind. Der Autor fasst in diesem Buch die Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Forschung für ein „breiteres Publikum“ zusammen.

Die Hauptaussage des Buches: es macht uns glücklich, wenn wir uns immer wieder in einen Zustand namens Flow befinden. Wenn wir im Flow sind, sind wir völlig vertieft in die Tätigkeit, die wir gerade ausüben. Um diesen Zustand zu erreichen, eignen sich Tätigkeiten, die uns herausfordern, aber trotzdem machbar sind. Musik machen gehört definitiv in diese Kategorie!

Ich fand das Buch sehr interessant und aufschlussreich. Es ist aber eher schwere Kost und mit 369 Seiten ohne Anhang auch ziemlich umfangreich. Daher würde ich es nur geübten Lesern empfehlen (denen aber unbedingt!).

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