WOOP – Wie du in 4 Schritten deine Vorsätze einhältst

Das Problem kennt wohl jeder: man startet mit den besten Vorsätzen in das neue Jahr und dann kann man sie nicht dauerhaft einhalten.
Aber es gibt eine Lösung, sogar wissenschaftlich erprobt: eine Methode namens WOOP, entwickelt von der Psychologieprofessorin Gabriele Oettingen. WOOP – Wie du in 4 Schritten deine Vorsätze einhältst weiterlesen

Die 5 wichtigsten Jazz-Tonleitern

Du willst gerne im Jazz improvisieren können? Du weißt aber nicht, welche Tonleitern du verwenden kannst? In diesem Artikel stelle ich die fünf wichtigsten Jazz-Tonleitern vor und verrate dir auch, zu welchen Akkorden sie jeweils passen.

Die Dur-Tonleiter

Das ist die Tonleiter, die wohl jeder kennt, weil sie in so ziemlich allen Musikrichtungen vorkommt. Die C-Dur-Tonleiter sieht folgendermaßen aus:

C-Dur-Tonleiter

 

Wir haben also eine große Terz (3. Stufe) und eine große Septime (7. Stufe). Es wird dir helfen, wenn du die Dur-Tonleiter in allen 12 Tonarten auswendig lernst, weil du die anderen vier Jazz-Tonleitern aus der Dur-Tonleiter ableiten kannst. Mit etwas Übung ist das sogar recht einfach!

Die Tonleiter passt zu den Akkorden C und Cmaj7 (oder andere Tonarten).

Die mixolydische Tonleiter

Die nächste Tonleiter ist die mixolydische. Um diese zu erhalten, gehst du vom G an aufwärts bis wieder zum G, benutzt aber die Töne der C-Dur-Tonleiter. Das sieht dann so aus:

Mixolydische Tonleiter in G

 

Wenn wir das ganze wieder von C aus machen, erhalten wir folgende Tonleiter:

Mixolydische Tonleiter in C

 

Hier haben wir also nur einen Unterschied zur Dur-Tonleiter: die kleine Septime, also 7. Stufe. Wenn du also die mixolydische Tonleiter bilden willst, nimmst du die Dur-Tonleiter in der gleichen Tonart und spielst die 7. Stufe einen Halbton tiefer.

Diese Tonleiter passt zum Akkord C7 (oder andere Tonarten).

Die dorische Tonleiter

Um die dorische Tonleiter zu bilden, starten wir beim Ton D und gehen acht Töne aufwärts, wobei wir wieder die Töne aus der C-Dur-Tonleiter nehmen:

Dorische Tonleiter in D

In C erhalten wir:

Dorische Tonleiter in C

Hier haben wir also zusätzlich zur kleinen Septime (7. Stufe) auch noch eine kleine Terz (3. Stufe). Wenn du die dorische Tonleiter bilden willst, nimmst du die Dur-Tonleiter in der gleichen Tonart und spielst die 3. und die 7. Stufe jeweils einen Halbton tiefer.

Die dorische Tonleiter kannst du zu den Akkorden C- bzw. Cmin und C-7 bzw. Cmin7 spielen.

Die lokrische Tonleiter

Jetzt wird es ein kleines bisschen komplizierter. Wir gehen vor wie gehabt, wobei wir diesmal auf dem H beginnen. Wir nehmen uns die Töne der C-Dur-Tonleiter und gehen acht Töne aufwärts. Das ergibt folgende Tonleiter:

Lokrische Tonleiter in H

In C erhalten wir dann:

Lokrische Tonleiter in C

Das sieht erst mal verwirrend aus, aber es lässt sich so ableiten: wir starten auf dem jeweiligen Grundton, benutzen aber die Töne derjenigen Dur-Tonleiter, die einen Halbton darüber liegt. Bei H wäre das C-Dur, bei C Des-Dur usw.

Die lokrische Tonleiter passt zum Akkord C7b5.

Die Blues-Tonleiter

Artikel über die Blues-Tonleiter

Jazz-Tonleitern üben

Um diese Tonleitern flüssig in den verschiedenen Tonarten spielen zu können, reicht es nicht, nur diesen Artikel zu lesen. Du musst das auch auf deinem Instrument üben!

Ich bin dabei so vorgegangen: ich habe jeden Tag einen Ton festgelegt und dann alle fünf Tonleitern von diesem Ton aus gespielt. Von Tag zu Tag bin ich durch den ganzen Quintenzirkel gegangen. Mittlerweile kann ich diese Tonleitern tatsächlich ohne großes Nachdenken in allen Tonarten spielen.

TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen von K. Anders Ericsson und Robert Pool

TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen von K. Anders Ericsson und Robert Pool, erschienen 2016 im Pattloch Verlag, 381 Seiten, ISBN 978-3629130792, 19,99 €

K. Anders Ericsson ist Professor der Psychologie an der Florida State University und forscht seit über 30 Jahren zum Thema „Expertise“. Seine Erkenntnisse hat er im Buch „TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen“ zusammengefasst. Er erklärt darin, wie man durch „die richtige Art des Übens“ Fähigkeiten erwerben kann, welche Rolle Talent und Motivation spielen, und wie man seine Ergebnisse im Alltag, im Bildungswesen und im Arbeitsleben anwenden kann. TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen von K. Anders Ericsson und Robert Pool weiterlesen

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