Landtagswahl NRW 2017: Das verspricht die SPD zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen zur Landtagswahl NRW 2017 in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Folgende Punkte habe ich bei der SPD gefunden:

  • Die Beschäftigungsbedingungen der Lehrbeauftragten an den Musikhochschulen soll verbessert werden. Dafür soll eine „regelmäßige Anpassung der Vergütung an die Tarifentwicklung“ stattfinden. Außerdem sollen Dauerstellen eingerichtet werden.
  • Ein weiteres Versprechen der SPD ist die Stärkung der Volkshochschulen. Darüber hinaus sollen im Bereich der Weiterbildung die freiberuflichen Dozenten besser bezahlt werden und es soll eine soziale Absicherung für arbeitnehmerähnlich beschäftige Dozenten geben.
  • Es soll ein flächendeckendes Kulturangebot zu erschwinglichen Preisen angeboten werden.
  • Der Kulturförderplan soll fortgeschrieben werden.
  • Die SPD verspricht eine „verlässliche Steigerung des Kulturetats des Landes über alle Sparten um 50 Millionen Euro im Zeitraum 2018 – 2023“.
  • Künstler sollen durch Preise, Stipendien etc. gefördert werden.
  • Projekte zur kulturellen Bildung, wie Kulturrucksack und JeKITS, will die SPD fortführen und ggf. ausbauen.
  • Die SPD will wichtige Jubiläen gebührend feiern, z.B. 2020 das 250. Geburtsjahr Beethovens.
  • Für den WDR soll es eine „Bestands- und Entwicklungsgarantie“ geben.

Fazit: die SPD hat im Bereich Kulturpolitik einige Forderungen, die teilweise auch sehr konkret sind. Insgesamt ist vieles ein „Weiter so!“, was bei einer Regierungspartei aber auch nicht weiter überraschend ist.

Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

Dies ist der letzte Beitrag zur Serie „Landtagswahl NRW 2017“. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, dass sich die Programme der wichtigsten sechs Parteien durchaus voneinander unterscheiden und es wahrscheinlich NICHT egal ist, wer an die Macht kommt.

Deswegen nutzt eure Chance und geht wählen!!!

Quelle: https://www.nrwspd.de/wp-content/uploads/sites/2/2017/03/regierungsprogramm_der_nrwspd.pdf

Landtagswahl NRW 2017: Das verspricht die CDU zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Folgende Punkte habe ich bei der CDU gefunden:

  • Die Bürger sollen die Kultur selbst in die Hand nehmen, dafür soll die private Kulturförderung durch Stiftungen, Mäzenatentum und Sponsoring weiter verbessert werden.
  • Außerdem will die CDU den Kulturtourismus weiterentwickeln.
  • Kulturelle Bildung soll Bestandteil der Schule sein, aber auch für Erwachsene und Senioren soll es entsprechende Angebote geben.
  • Kultur soll für alle zugänglich sein, deswegen sollen alle Kulturstätten barrierefrei und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, für Menschen mit geringem Einkommen soll es Ermäßigungen geben.

Fazit: die CDU schreibt zwar einiges zum Thema Kultur bzw. Musik, konkrete Forderungen habe ich aber nur ganz wenige gefunden. Damit ist das Wahlprogramm der CDU eher enttäuschend, finde ich.Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

Quelle: https://www.cdu-nrw.de/sites/default/files/media/docs/37lpt2015_grundsatzprogramm_cdu_nrw.pdf

Landtagswahl NRW 2017: Das verspricht die FDP zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen zur Landtagswahl NRW 2017 in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Folgende Punkte habe ich bei der FDP gefunden:

  • Für die FDP sollen die Schulen nicht nur Unterricht bieten, sondern sich zu einem „Bildungszentrum in ihrem Sozialraum“ weiterentwickeln. Dafür sollen auch Eltern, Vereine und Betriebe in die Schule einbezogen werden.
  • Der öffentlich-rechtlichen Rundfunk soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren, d.h. auf Angebote aus den Bereichen Information, Bildung und
    Kultur, während Unterhaltungssendungen reduziert werden sollen. Darüber hinaus fordert die FDP, dass vorhandene Programmbudgets für Dokumentationen etc. anstatt für Sportrechte eingesetzt werden.
  • Das Landesmediengesetz NRW soll reformiert werden, damit es die digitale Entwicklung stärker abbildet. Der politischen Einflussnahme auf die Besetzung der Leitung oder der Medienkommission der Landesmedienanstalt will die FDP beenden. Auch in den Aufsichtsgremien des Rundfunks soll der Einfluss von Regierungsvertretern verringert werden.
  • Für Kunst und Kultur will die FDP „ausreichend finanzielle Mittel“ bereitstellen.
  • Das Kulturfördergesetz NRW soll von ideologischen und bürokratischen Vorgaben befreit werden.
  • Die FDP verspricht, die kulturelle Bildung aller Bevölkerungsgruppen zu fördern. Dazu sollen auch „bereits erfolgreiche lokale Initiativen und Modelle stärker miteinander vernetzt und ausgebaut werden“.
  • Die FDP plant, für die Kulturpolitik eine „klare und einheitliche Zuständigkeit in einem Ministerium“ zu schaffen.

Fazit: die FDP hat klare Vorstellungen, was beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in den Gesetzen zur Kultur geändert werden soll. Die Forderungen zur Kulturförderung und (Weiter-)Bildung im Bereich Kultur bzw. Musik kommen dagegen ziemlich vage und allgemein daher. Mir gefällt vor allem der Punkt, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf seine eigentliche Aufgabe beschränken soll. Dass wir alle zwangsweise für die Übertragung sündhaft teurer Fußballspiele sowie fragwürdiger Unterhaltungssendungen bezahlen müssen finde ich nämlich ziemlich daneben!

Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

Quelle: https://www.fdp.nrw/sites/default/files/2017-01/Landtagswahlprogramm.pdf

Landtagswahl NRW 2017: Das versprechen die Grünen zum Thema Musik

In dieser Artikelserie möchte ich kurz für euch zusammenfassen, was die Parteien in ihren Wahlprogrammen in den Bereichen Bildungspolitik und Kulturpolitik versprechen. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte, die für das Thema Musik relevant sind.

Folgende Punkte habe ich bei den Grünen gefunden:

  • In der Schule soll die kulturelle Bildung gestärkt werden, da für die Grünen u.a. Musik zur Bildung gehört.
  • Die Programme aus dem Schulbereich, Programme aus dem Kultur- und Jugendbereich sowie die verschiedenen Unterstützungsleistungen des Landes sollen systematisch zusammengeführt werden, um Schulen bei der Entwicklung kultureller Schulprofile zu unterstützen.
  • Die Beschäftigungssituation der Lehrbeauftragten an den Kunst- und Mu-
    sikhochschulen soll verbessert werden. Dafür sollen mehr Stellen im Mittelbau geschaffen werden.
  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der Weiterbildung sollen beendet werden.
    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk insgesamt und der NRW-Landessender WDR im Besonderen sind „unverzichtbar“.
  • Kooperationsprojekte wie der „Theaterpakt“, aber auch Angebote wie der „Kulturrucksack“ , „JeKits“ oder „Schule und Kultur“ sollen verstärkt werden.
  • Die Popkultur in NRW soll wieder besser gefördert werden.

Hier geht es zu den anderen Beiträgen zur Landtagswahl NRW 2017:

Quelle: https://gruene-nrw.de/dateien/wahlprogramm2017.pdf