Die beste Musik für den Herbst

Ein Abend im Herbst. Während es draußen regnet und der Wind ums Haus weht, sitzt du gemütlich drinnen bei Kerzenschein. Ein leckeres Heißgetränk steht auch schon bereit. Jetzt fehlt nur noch die passende Musik. Und da kommt dieser Artikel ins Spiel. Denn hier ist sie, die beste Musik für den Herbst! Komm mit auf eine musikalische Zeitreise durch die letzten 100 Jahre:

Indian Summer

Der „Indian Summer“ ist gar nicht im Sommer! Man bezeichnet damit eine Periode im Herbst in Nordamerika, wenn das Wetter sonnig und warm ist. Während dieser Zeit ist auch das Laub verfärbt, was zu besonders schönen Landschaftsimpressionen führt. Davon ließ sich offenbar auch Victor Herbert inspirieren, der im Jahr 1919 das Klavierstück „Indian Summer“ schrieb.

Autumn in New York

Dieses Lied wurde 1934 von Vernon Duke komponiert und war ursprünglich ein Song für die Broadway-Revue „Thumbs Up“. Hier gesungen von Ella Fitzgerald & Louis Armstrong.

September in the Rain

Komponiert von Harry Warren, Text von Al Dubin, zuerst veröffentlicht 1937 im Film „Melody for Two“. Frank Sinatra interpretiert den Song so:

September Song

Geschrieben von Kurt Weill und Maxwell Anderson, wurde 1938 in einem Musical veröffentlicht. Der Text handelt davon, dass eine Person ihre Lebenszeit als Jahr darstellt und erkennt, dass die Zeit im September allmählich knapp wird. Das folgende Video zeigt eine Version von Sarah Vaughan mit Herbie Mann an der Flöte.

Autumn Nocturne

Komponiert von Josef Myrow, erste Veröffentlichung 1941
In dem Video hört ihr eine Version von Herbie Mann and Orchestra vom Album „Love and the Weather“, welches 1956 veröffentlicht wurde.

Autumn Leaves

Dieser Standard basiert auf einem französischen Chanson, komponiert 1945 von Joseph Kosma. Johnny Mercer hat diesen Chanson dann ins Englische übertragen, wo er sich zu einem sehr beliebten Jazz-Standard entwickelt hat. Hier eine Version mit James Moody an der Flöte, aufgenommen 1973 in Donaueschingen:

Early Autumn

Diese Komposition aus dem Jahre 1947 stammt von Ralph Burns, der Text von Johnny Mercer. Im Video hörst du die originale Version mit Woodie Herman.

Fall

Wayne Shorter komponierte dieses Stück, das auf dem Studio-Album „Nefertiti“ von Miles Davis 1968 veröffentlicht wurde. Genau diese Aufnahme (mit Wayne Shorter am Tenorsaxofon) ist im Video zu hören.

Autumn in 3

Von Kenny Werner (2008). Der Komponist ist hier selbst am Piano zu hören:

Klassische Musik für den Herbst

Du suchst klassische Musik für den Herbst? Dann schaue die mal diesen Artikel an.

Ich muss sagen, ich bin erstaunt, wie viel Musik für den Herbst ich gefunden habe. Fällt dir noch ein Stück ein, das vom Herbst handelt? Dann schreibe es mir in einem Kommentar!

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Dein Motivationstyp – was treibt dich an?

Wie kann man sich zum Flöte spielen motivieren? Das ist Typsache! Wir alle werden von unterbewussten Motiven geleitet. Diese lassen sich in drei Gruppen einteilen: Leistung, Macht und Anschluss. Wichtig zu wissen: diese Gruppen schließen sich NICHT gegenseitig aus. Oft ist eine aber stärker ausgeprägt. Und je nachdem, welche Motivgruppe bei dir am stärksten ausgeprägt ist, gehörst du zum entsprechenden Motivationstyp. Und das hat großen Einfluss darauf, wozu du motiviert bist und wozu eher nicht.

Wenn wir uns also dazu motivieren wollen, Musik zu machen, zu üben, regelmäßig zur Probe zu gehen usw., dann hilft es, wenn wir diese Dinge so gestalten, dass es unserem Motivationstyp entspricht.

Leistung

Wenn du von Leistung motiviert bist, dann geht es dir darum, deine eigene Leistung zu steigern. Dagegen ist dir nicht so wichtig, was die anderen über dich denken und ob sie dich mögen. Als Flötist geht es dir darum, deine Technik zu perfektionieren und Werke richtig und gut spielen zu können.

Macht

Wenn bei dir das Machtmotiv dominant ist, willst du Macht und Einfluss über andere zu bekommen. Status und Prestige sind dir wichtig, außerdem magst du den Wettstreit mit anderen. Am Flöte spielen begeistert dich wahrscheinlich die Möglichkeit, aufzutreten und dein Können zu demonstrieren.

Anschluss

Menschen mit Anschlussmotiv suchen den Kontakt zu anderen Menschen. Wenn du nach Anschluss suchst, ist dir wichtig, von anderen gemocht zu werden. Wo es um Musik geht, könnte das Spielen in einer Band oder einem Orchester das sein, was dich antreibt.

Fazit zum Motivationstyp

Motivation lässt sich u.a. dadurch erreichen, dass wie unsere unterbewussten Motive ausnutzen und unsere Tätigkeiten danach gestalten. Das gilt auch für das Flöte spielen. Glücklicherweise ist das Gebiet „Musik“ groß und vielfältig genug, dass für alle Motivationstypen etwas dabei ist. Also überlege, was dich motiviert und bringe mehr davon in dein (flötistisches) Leben!

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Nicht du bist das Problem, sondern deine Umgebung

Machst du so viel Musik wie du willst? Oder fehlen dir manchmal Zeit und/oder Motivation? Wenn das so ist, dann liegt es möglicherweise gar nicht an deiner Zeitplanung und auch nicht an deiner Willensschwäche. Vielleicht lebst du einfach in einer Umgebung, die dich von der Musik abhält. Unser Verhalten wird nämlich maßgeblich durch unsere Umgebung beeinflusst.

Das können wir uns zunutze machen, indem wir die Umgebung in Übereinstimmung mit unseren Zielen gestalten. Wie das funktioniert? Bis ins letzte kann ich das auch nicht sagen, aber ich habe da ein paar Ideen:

Halte dein Equipment in Ordnung. Wenn dein Instrument nicht richtig funktioniert oder dein Notenständer andauernd zusammenbricht, ist das vermutlich nicht motivierend. Also versetze dein Equipment in einen top Zustand und reinige es auch regelmäßig. Wer will schon verdreckte Gegenstände anfassen?

Tu dein Equipment dahin, wo du es siehst und leicht erreichen kannst. Wenn du deine Flöte und deine Noten irgendwo ganz hinten im Schrank verstaut hast, ist es ein riesiger Aufwand, die Sachen heraus zu holen. Das kann einen schnell davon abhalten, überhaupt anzufangen. Wenn du aber dein Instrument und Co. ständig siehst, wirst du sogar noch daran erinnert, dass du ja eigentlich Musik machen wolltest.

Räume Ablenkungen an die Seite. Also genau das gegenteilige Prinzip wie beim vorhergehenden Punkt. Mir persönlich hilft es jedenfalls sehr, wenn ich beim Üben alles aus dem Blickfeld habe, was ich sonst noch so tun könnte.

Nutze elektronische Geräte. Fernsehen, Computer und Smartphone können extreme Zeitfresser sein. Du kannst sie aber auch nutzen, um deine Ziele zu erreichen. Zum Beispiel zum Musik hören, Noten schreiben, Konzerte anschauen, Bücher lesen und vieles mehr. Richte deine Geräte so ein, dass du die erforderlichen Programme, Apps oder Funktionen schnell öffnen kannst.

Dekoriere deine Wohnung. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es mit einem Poster von deinem Vorbild? Oder dem Plattencover deines Lieblingsalbums?

Umgib dich mit anderen Musikern. Ihr könnt nicht nur zusammen Musik machen, sondern ihr werdet euch sicherlich öfter über Musik unterhalten. Dabei kannst du nicht nur wertvolle Tipps bekommen, sondern es kann dich eben auch motivieren.

Was tust du, um dich zu motivieren? Hast du noch weitere Tipps, wie man seine Umgebung „musikalisch“ gestalten könnte? Schreibe einen Kommentar!

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